Kaffee abseits von „Apotheker-Preisen“

Kaffee abseits von „Apotheker-Preisen“
Kaffeebohnen allgemein

Kaffeebohnen allgemein

Erstaunlich, damit haben wir selbst nicht gerechnet. Binnen nicht einmal drei Monaten hat sich unsere Kaffee-Maschine abseits allseits beliebter Kapsel-Systeme amortisiert.

Zugegeben, unser Kaffee-Konsum entspricht wohl nicht ganz dem des „Durchschnitts-Kaffeegenießers“, als echte Koffein-Junkies fliesen schon ein paar Tassen pro Tag durch die Maschine. Der prinzipielle Vergleich dürfte dennoch auf viele zutreffen. So schworen wir lange Zeit auf ein allseits beliebtes System eines Schweizer Konzerns, denn der Kaffee schmeckte tatsächlich genau so, wie im guten Kaffeehaus und das Handling war schlicht und einfach. Kapsel rein, Knopf gedrückt, und schon floss das schwarze „Grundnahrungsmittel“ in die Tasse.

Allerdings gestaltete sich der zumindest alle zwei Monate fällige Nachschub zu einem mitunter sehr kostspieligen Unterfangen. 60, 70, in manchen Monaten sogar 80 und 90 Euro waren da keine Seltenheit. 90 Euro für Kaffee… Diese Summe muss man erst „verdauen“

Also startete der „Selbstversuch“ und die Suche nach Alternativen. Diese war schnell in Form einer gar nicht all zu teuren Kaffeemaschine gefunden, bei der es sich zwar nicht um das allerneueste Modell, aber durchaus ein aktuelles eines renommierten Herstellers handelte. Dieses wurde um wohlfeile € 320,- erstanden. Kaffee wurde nun nicht mehr abgepackt in kleinen Kapseln, sondern wieder im Kilo-Päckchen erstanden. Selbst die teuersten Sorten, die ein normaler Supermarkt bereit hielt, erschienen plötzlich geradezu spottbillig.

Und siehe da, nach nicht einmal drei Monaten war der Preis für die eigentliche Kaffeemaschine schon wieder „eingespart“. Dabei schmeckt der Kaffee nach wie vor tadellos, mehr noch, wir gönnen uns nun den Luxus, verschiedenste Sorten durchzugustieren, und selbst der Einkauf im Fairtrade-Laden ist nun möglich.

Einziger „Nachteil“: Die Reinigung ist bei weitem nicht so easy-going, wie es der Hersteller in seiner Werbung verspricht. Eine kleine „Sauerei“ ist eigentlich unumgänglich, zumindest, wenn man wie empfohlen einmal pro Woche die Brühgruppe gründlich reinigt. Dann denkt man aber am Besten einfach an die Kosten der Maschine mit Kapsel-System, die nach wie vor daneben steht, und schon putzt man gerne….

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