Der etwas andere Spot rund um Nespresso…

Der etwas andere Spot rund um Nespresso…
Nespresso Spot einmal anders

Nespresso Spot einmal anders

Seit Jahr und Tag mimt George Clooney für das Schweizer Unternehmen Nespresso für deren Kaffee-System und die entsprechenden Nachfüll-Kapseln.

Die Werbespots, die das Schweizer Unternehmen Nespresso zusammen mit dem Hollywood-Star George Clonney seit Jahr und Tag produziert, gelten nicht nur unter Freunden des Systems als gelungene Reihe, die mit Witz und Ironie für die Maschinen sowie die Nachfüll-Kapseln werben.

Ob man nun persönlich der Nespresso-Welt aufgeschlossen gegenüber steht oder nicht, unumstritten ist, dass das System von Nespresso nicht gerade zu den günstigsten Lösungen am Markt zählt. Dennoch, so Kritiker, profitieren die Produzenten des Kaffees am wenigsten davon, denn die Gewinne, die der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé weltweit durch Kaffee unter anderem mit der Marke Nespresso einstreift, kommen vor allem der eigenen Unternehmenskasse zugute.

In einer neuen Aktion wollen nun Kritiker der Plattform Solidar Suisse einmal mehr auf diesen Umstand hinweisen und setzen dabei auf eine Anspielung an die erfolgreichen Werbespots mit George Clonney. Mehr noch, sie nehmen den Schauspieler selbst in die Pflicht, indem sie die Konsumenten dazu auffordern, ihren Unmut über das ihrer Ansicht nach herrschende Ungleichgewicht zwischen den Kosten für den Konsumenten und dem, was der Produzent tatsächlichen für sein Produkt erhält, an den Hollywood-Star zu übermitteln.

So heisst es auf der Webseite der Protagonisten:

Lieber George… du setzt dich als UNO-Botschafter für eine gerechtere Welt ein. Das ist toll. Darum ist es dir sicher auch ein Dorn im Auge, dass Nestlé nichts gegen die Ausbeutung von KaffeepflückerInnen unternimmt. Ich bitte dich deshalb, Nestlé vor die Wahl zu stellen: Entweder fair gehandelter Kaffee oder kein George Clooney mehr in den Nespresso-Werbespots.

Natürlich wird Nestlé über diese Aktion alles andere erfreut sein und wohl alle Mittel einsetzen, um dagegen vorzugehen. Derzeit kursiert der Spot aber noch in den Weiten des Internets und ist, wie wir meinen, durchaus sehenswert. Zumindest sollte er dazu dienen, über so manche Entscheidung bzw. Gewohnheit beim persönlichen Konsum nicht nur einmal nachzudenken…

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