Der Osten Deutschlands

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Usedom - Der Osten Deutschlands

Usedom – Der Osten Deutschlands

Zu unserer eigenen Überraschung konnten wir auf Urlaub fahren. Wohin? Das war die große Frage. Ein kurzfristig gebuchter „Lastminute Flug“, ein Woche „All Inclusive“  irgendwo am Strand? Nein, lieber doch nicht. Voriges Jahr waren wir an der Nordsee und es hatte uns sehr gut gefallen.

Nichts sprach dagegen, dem großen Nachbarn Deutschland wieder einen Besuch abzustatten.

Diesmal wollten wir die Gegend um die Ostsee erkunden. Also schnell ins Internet und eine Reiseroute zusammengestellt. Oh Schreck, so wenige Tage und so viel zu sehen. Da gab es noch zwei, drei Orte, die sich voriges Jahr nicht mehr „ausgegangen“ waren und die wir diesmal „nachmachen“ wollten. Große Beratung: „Wie stellen wir das bloß an?“ Dann kam die Lösung: wir konnten unseren Urlaub, mit viel Mühe, verlängern.

Damit stand dem Unternehmen nichts mehr im Wege. Schnell noch beim Autofahrerclub eine Autobahnvignette für die Tschechoslowakei und eine „Umweltplakette“ für die Städte von Deutschland besorgt, das „Navi“ auf den Letztstand gebracht und los ging es.

Wir wollten so schnell wie möglich an unser Ziel gelangen. Mit der Fahrt über Prag – hier war der einzige Schwachpunkt der Anreise – aber Dank unseres „Navis“ fanden wir den richtigen Weg – und einer einmaligen Übernachtung im Raume Berlin war das dann auch keine große Anstrengung für den Fahrer.

Im Raum Greifswald, einer sehenswerten alten Hansestadt, suchten wir uns ein Quartier für die nächsten drei Tage.

Die zweitgrößte Insel Deutschlands, Usedom, auch „Badewanne Berlins“ genannt, war unser erstes Ziel. Zeitweise glaubten wir in der Steiermark unterwegs zu sein. Wälder, Hügel und Vegetation erinnern sehr stark daran. Am großen Achterwasser schnupperten wir erstmalig Seeluft.

[nggallery id=19]Die berühmten „Kaiserbäder“ Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck waren, wie wir befürchtet hatten, von Touristen „belagert“. Aber wir waren ja auch Touristen und nahmen durch unsere Anwesenheit an der „Belagerung“ teil und 40 km Strände nehmen auch die größten Touristenmassen auf.

Am Abend fuhren wir zurück in unser Quartier am Festland und träumten von der See.

Am nächsten Tag machten wir uns früh, wie sich später herausstellte, viel zu spät, nach Rügen, Deutschlands größter Insel, auf.

[nggallery id=20]Mit der Fähre bei Strahlbrode übergesetzt und auf nach Putbus. Putbus, ein klassizistisches Kleinod mit herrlichem Schlosspark, erwacht langsam wieder aus einem Dornröschenschlaf und ist sicher einen Zwischenstopp wert. Weiter ging es zum Jagdschloss Granitz. Das Schloss liegt östlich von Putbus und wurde in der Zeit zwischen 1837 bis 1845 errichtet. Mit dem Pferdewagen zuckelten wir bequem bergan, immer vorbei an den Wanderern, die mehr sportliche Betätigung suchten.  Der „Rasenden Roland“, eine Kleinbahn, die in Putbus startet und regelmäßig nach Göhren hin und zurück fährt, macht hier Station.

Am Jagdschloss angekommen, kauften wir Eintrittskarten für das Museum und den berühmten Aussichtsturm. Vorweg, die Aussicht vom Turm, und nur die Aussicht, sind den Eintritt wert. Wenn sie sich nicht für die Architektur des Schlosses interessieren und den Turm nicht besteigen wollen, fahren sie weiter Richtung Binz oder Sassnitz und buchen sie eine Fahrt zu den Kreidefelsen.

Wir suchten uns in Sassnitz einen Parkplatz, was Abenteuer genug war und buchten eine Fahrt zu der bekanntesten Sehenswürdigkeit Rügens, den Kreidefelsen.

Man kann von Sassnitz auch einen 8 km langen Hochuferweg bis zu dem 118 m hohen Königsstuhl, dem höchsten Punkt der Kreideküste, erwandern. Den schönsten und ehrlicherweise auch den gemütlichsten Blick auf die Kreidefelsen hat man jedoch vom Schiff. Nach dem Schiffsausflug gönnten wir uns ein Fischbrötchen zur Stärkung und weiter ging es an die Nordspitze der Insel, zum Kap Arkona, mit seinem 45 m aufsteigenden Steilkliff.

Am Großraumparkplatz, beim Ortseingang von Putgarten, schnell das Auto geparkt und ab in die Bimmelbahn. Diese fährt einen Rundkurs Putgarten – Kap Arkona – Vitt – Putgarten. Wir zuckelten mit dem Traktorbähnchen durch das nette Putgarten, Richtung Kap Arkona. Kap Arkona bietet neben schöner Natur zwei Leuchttürme, einen Peilturm, die slawische Jaromarsburg und zwei Bunker zum Ansehen. Weiter ging es nach Vitt, das tief eingebettet in einer Uferschlucht nahe dem Kap Arkona liegt und mit reetgedeckten alten Fischerhäuschen mehr als sehenswert ist.

Tipp: Sollten sie mehr Zeit als wir haben, fahren sie mit einem kleinen Fischerboot um das Kap, so können sie die Küste vom Wasser aus voll genießen.

Mit der letzten Bimmelbahn fuhren wir zurück nach Putgarten.

Mit der Fähre bei Bischofsdorf setzten wir Richtung Trent über und dann ging es weiter Richtung Altefähr.

Schön langsam nagte der Hunger. Wir wollten unterwegs bei einem netten Landgasthof ein bisschen die Beine ausstrecken und vor allem essen. Leider keine Chance, kein offener Gasthof, die „Gehsteige waren bereits eingerollt“. Als wir in Altefähr einfuhren, ging die Sonne gerade unter.

Dieses Naturschauspiel sollten sie sich nicht entgehen lassen. Ab in den Hafen und die gegenüber liegende Stadt Stralsund im Sonnenuntergangslicht genießen. Wir hatten aber noch immer Hunger. So fuhren wir über die neue Brücke, die Rügen mit dem Festland verbindet und eine technische Meisterleistung ist, nach Stralsund. Dort fielen wir in einem gemütlichen Gastgarten über die angebotenen Speisen her und waren restlos zufrieden.

Wir hatten gut geschlafen und wollten Stralsund, das kleine Mittelalterstädtchen und „Venedig des Nordens“, erkunden.

[nggallery id=21]Das Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt und der „Alte Markt“ bieten nicht nur ein Fotomotiv. Bei einer kleinen Fahrt mit dem Stadtrundfahrtbus, vorbei an St. Nikolai, dem Katharinenkloster, der St. Marienkirche, der St. Jakobikirche, dem Johanniskloster, der Schiffer-Compagnie, dem Heiliggeistkloster, dem Ozeaneum und dem Hafen schafften wir uns einen Überblick. Dann ging es zu Fuß quer durch das Städtchen, um alle Sehenswürdigkeiten genau zu betrachten. Im Hafen gönnten wir uns, gleich bei der geschichtsträchtigen „Gorch Fock“, eine kleine Pause und sahen dem Treiben zu. Weiter ging es zur ehemaligen Pommernresidenz Barth.

Barth ist das Tor zu Fischland-Darß-Zingst und besitzt unter anderem die wunderschöne St. Marienkirche, in deren Kirchenbibliothek Bücher zu finden sind, die bereits 400 Jahre alt sind. Das Dammtor mit seiner gewaltigen Durchfahrt aus dem 15. und der Fangelturm aus dem 16. Jahrhundert sind weitere historische Zeugen der Stadt.

Nun denn: „ time is running“, wir brauchten ein Nachtquartier. Also Augen offenhalten und nach einem Schild mit Aufschrift „Landgasthof“ oder „Landhotel“ suchen. Diesem Schild folgen und, wir hatten keine einziges Mal schlechte Erfahrung, gut essen und ab ins Bett.

Bevor wir uns nach Fischland-Darß-Zingst aufmachten, besuchten wir das Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten.Das in einem ehemaligen Klarissenkloster eingerichtete Museum zeigt in anschaulicher Weise die Entstehung des „natürlichen Goldes der Ostsee“. Der Bernstein, dessen Farbskala von hellgelb bis schwarzbraun reicht, ist erhärtetes Harz von Nadelbäumen aus vorgeschichtlicher Zeit. Die Ausstellungsstücke, teils mit eingeschlossenen Insekten, teils in Form von barockem Schmuck, geben eine Übersicht über die Verwendung des „Sonnensteines“. Im integrierten Shop mussten wir noch ein kleines „Mitbringsel“ erstehen. Ein Kaffee im Innenhof des ehemaligen Klosters und unsere Energiespeicher waren wieder geladen.

[nggallery id=22]Die Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst bietet eine 60 km lange feinsandige Küste und ist Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Wind und Wetter ließen sie aus drei Inseln zu einer 55 km langen Halbinsel zusammenwachsen.

Tipp: Ab September bis Anfang November sind Scharen von Kranichen anzutreffen. Dabei halten sie sich entlang der südlichen Boddenküste auf. Auf den abgeernteten Feldern fressen sie sich die notwendigen Energiereserven für den Weiterflug an. Es gibt spezielle Führungen, um dieses Naturschauspiel zu beobachten.

Das Fischland beginnt mit dem Ostseebad Dierhagen.

Unseren ersten Stopp machten wir in Wustrow mit seinem kleinen malerischen Hafen. Schöne Kapitänshäuser erinnern an wohlhabende Zeiten. Vom Turm der neugotischen Kirche hat man einen hervorragenden Blick über die Landschaft rund um den Saaler Bodden.

Über die Künstlerkolonie Ahrenshoop ging es weiter zum Hauptort von Darß, nach Prerow. Eine echte Schifferkirche aus dem 18. Jahrhundert, Seemannsgräber auf dem Kirchhof sowie hübsche reetgedeckte Häuschen machen den Charme des Örtchens aus.

Wer die schönsten Stellen des Darß erkunden will, schwingt sich aufs Rad. Durch den Darßer Wald erreicht man den Leuchtturm an der Nordwestspitze der Halbinsel.Hier beginnt der wildromantische Darßer Weststrand mit seinen bizarr verformten Bäumen und seinem feinen Sand. Bevor wir wieder auf das Festland fuhren, besuchten wir Zingst, wo am Strand, auch in der Hauptsaison, Platz für tausende Badegäste ist. Nach so vielen überwältigenden Natureindrücken war wieder eine Stadtbesichtigung fällig.

Rostock, zusammen mit Kiel, Deutschlands größte Stadt an der Ostsee, war unser Ziel.

Rostock kann auf eine mehr als 800jährige Geschichte zurückblicken und war eine der ersten Hansestädte.

Die heutige Innenstadt besteht aus drei ursprünglich separaten Siedlungen, die sich im 13. Jahrhundert zusammenschlossen. Die sanierte Altstadt rund um den Alten Markt an der Petrikirche, die Mittelstadt um den neuen Markt und das Rathaus sowie die Neustadt rund um den Universitätsplatz.

[nggallery id=23]Bei der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Marienkirche, Rostocks größte und schönste Kirche, begannen wir mit unserem Stadtrundgang. Im Inneren der Kirche befindet sich eine astronomische Uhr, die Punkt zwölf Uhr ein Türchen öffnet, aus dem die zwölf Apostel heraustreten und das Ziffernblatt umrunden. Die Uhr wurde 1472 gebaut und läuft noch immer mit dem originalen Uhrwerk. Ebenso sehenswert sind der spätgotische Rochusaltar, der 3 m hohe Bronzetaufkessel von 1290, das Orgelprospekt aus dem 18. Jahrhundert sowie die Renaissancekanzel mit ihrem verzierten Baldachin.

Rostocks Rathaus ist eine Mischung aus verschiedenen Baustilen und einzigartig im Ostseeraum. Vor dem Rathaus breitet sich der Neue Markt mit attraktiven Giebelhäusern aus. Hinter dem Rathaus befindet sich das Walldienerhaus aus dem späten 15. Jahrhundert sowie das Kerkhofhaus mit seinen Zinnen, Blenden und Ziegelsteinen. Wir marschierten die Kröpeliner Straße, Haupteinkaufsstraße und Fußgängerzone, Richtung Universitätsplatz. Benannt ist der Platz nach der benachbarten Hochschule, die 1419 als erste norddeutsche Universität gegründet wurde.

Beim „Brunnen der Lebensfreude“  schlug eine stechwütige Wespe zu und der folgende Allergieschock hätte fast das Ende der Besichtigung bedeutet. Nach kurzem Besuch in einer Apotheke und längerem Aufenthalt in einem Kaffeehaus konnten wir weiter.

Wir spazierten zum Zisterzienserinnenkloster zum Heiligen Kreuz, wo heute das Kulturhistorische Museum untergebracht ist. Die Klosterkirche, aussen eher bescheiden, beinhaltet einen Hochaltar aus dem 15. und den geschnitzten Sakramentsturm aus dem 14. Jahrhundert.

Das alte Rostock soll 22 Stadttore besessen haben. Heute sind noch vier übrig. Über das Kröpelinger Tor, entlang den Resten der Stadtmauer, schlenderten wir zum Steintor, weiter zum Kuhtor bis zur Nikolaikirche. Die Kirche aus dem frühen 13. Jahrhundert wurde in den siebziger Jahren umgebaut und dient heute als Wohnraum. Hoch oben in den Seitenschiffen befinden sich moderne Kippfenster und Blumenkästen. Wohl eine der besten Wohnadressen Rostocks. Weiter ging unser Spaziergang zum Alten Markt, der eigentlichen Altstadt von Rostock. Hier siedelten schon vor 1200 die ersten Städter. Wir erklommen den Turm der Petrikirche und genossen den Rundblick hoch über der Warnow. In der nordöstlichen Altstadt, rund um die Wokrenter Straße, finden sich viele restaurierte und originalgetreu rekonstruierte Speiche und Giebelhäuser.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der netten Dame aus Rostock bedanken, die, als sie uns fotografieren sah, den Tipp gab, wir sollten uns das Hausinnere ansehen, es sei besonders sehenswert. Wir läuteten und durften das Haus von innen besichtigen. Herzlichen Dank auch dafür!

Unser Rundgang war beendet und wir fuhren zu Rostocks Seebad – Warnemünde. 1323 kaufte die Stadt den Fischerort, um sich den dauerhaften Zugang zum Meer zu sichern. „Am alten Strom“, dem Fußgängerkai, der sich am kleinen Binnenhafen entlangzieht, rasteten wir in einem Kaffeehaus unsere müden Füße aus und betrachteten den Trubel um uns.

Die herrliche Klosterkirche der Zisterzienserabtei in Bad Doberan war unser nächstes Ziel.

Bad Doberan war die Sommerresidenz der Herzöge von Mecklenburg und im 19. Jahrhundert ein bekannter Kurort. In der Innenstadt erwarten sie klassizistische Gebäude  aus dem frühen 19. Jahrhundert, wie das ehemalige Palais der Großherzöge und das ehemalige Salongebäude. Doch lange bevor die Stadt zum Kurort avancierte, war hier ein geistiges Zentrum. Die dreischiffige Basilika hat keinen Glockenturm, dafür aber Kunstschätze wie einen geschnitzten Hochaltar aus dem 14. und eine Madonnenfigur aus 13. Jahrhundert. Lebensgroße Statuen schmücken die Grabmäler von Herzog Adolf Friedrich I und seiner Gattin Herzogin Anna. Auf einer weiteren Grabstätte reitet der Kanzler Samuel von Behr in voller Größe auf seinem Pferd. Nach soviel Kultur kann man im Klosterbezirk entspannen und die Ruhe genießen.

Wir stellten fest, es war genug für diesen Tag. Ab in ein Landhotel, gutes Essen und dann: GUTE NACHT. Am nächsten Tag stellte sich die Frage, fahren wir zuerst nach Güstrow und dann nach Wismar oder umgekehrt.

Wir entschieden uns für Wismar.

[nggallery id=25]Mit Rostock und Stralsund im Hansebund vereint, zeugt es heute noch mit seinen stattlichen Bürgerhäusern vom wohlhabenden Kaufmannsstand. Der „Alte Schwede“ aus dem Jahre 1380, das neoklassizistische Rathaus sowie der Pavillon  „Wasserkunst“ aus der Renaissancezeit stechen aus den Giebelhäusern und all der Backsteingotik heraus. Durch das Wassertor aus dem 15. Jahrhundert, Wismars letztes Stadttor, erreicht man den alten Hafen. Zur Erinnerung an die Schwedenzeit stehen als Hafenbegrenzung zwei große, hölzerne, bunt bemalte Schwedenköpfe vor dem im Barockstil erneuerten Baumhaus. Die St. Nikolaikirche, im Norden der Innenstadt, hat mit 37 m Höhe eines der höchsten Mittelschiffe Deutschlands.

Wir verließen Wismar und machten uns auf den Weg nach Güstrow.

[nggallery id=26]Güstrow, ist ein mecklenburgisches Kleinod. Die Stadt liegt eingebettet in eine reizvolle Fluss- und Seenlandschaft. Von der Backsteingotik bis zum Klassizismus sind alle Baustile vertreten und auch die mittelalterliche Stadtstruktur hat sich bis in die Gegenwart erhalten. Güstrow wird auch als „Barlachstadt“ bezeichnet. Der Bildhauer Ernst Barlach (1870-1938) verbrachte seine letzten drei Jahrzehnte hier. Eines seiner Hauptwerke „Der Schwebende“ ist im Dom zu finden. Der Dom, Güstrows älteste Gebäude, wurde 1226 gestiftet. Zu seinen wertvollsten Kunstschätzen gehören der spätgotische Flügelaltar und das Herzog-Ulrich-Monument. Das Ernst-Barlach-Theater ist der älteste erhaltene Theaterbau Mecklenburgs. Ein „Highlight“ ist das Renaissanceschloss. Es wurde als Residenz für die Mecklenburger Herzöge im 16. Jahrhundert errichtet und zählt zu den bedeutendsten Bauten im nordeuropäischen Raum.

[nggallery id=27]Als nächstes lockte Schwerin, die einstige Residenz der mecklenburgischen Herzöge  und jetzige Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das mit seinen Giebeln und Türmchen märchenhaft wirkende Schloss auf einer Insel im Schweriner See. Schon vor tausend Jahren gab es hier Burganlagen der wendischen Obotriten. Die ältesten, heute noch existierenden Gebäudeteile, dazu zählt auch die Kapelle, stammen aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Nach einem kurzen Spaziergang im Schlossgarten schlenderten wir, vorbei am Staatstheater und dem staatlichen Museum, Richtung  Altstadt. Hinter dem am Markt befindlichen Rathaus im Tudor-Stil ragt der gotische Backsteindom mit dem sehenswerten Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert mit seinem 117 m hohen Turm hervor. Ein Abstecher  zum Pfaffenteich und zur Paulskirche rundeten den Altstadtrundgang ab.

Wir machten uns wieder auf die Suche nach einem netten Landhotel und waren am nächsten Tag bereit für neue Besichtigungen.

Ein kleines Städtchen mit einer großen fürstlichen Residenz war angesagt – Ludwigslust

Schloss Ludwigslust wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Herzog Friedrich II. von Mecklenburg-Schwerin errichtet. Seit 1986 gehört das Schloss zum Staatlichen Museum Schwerin und  beherbergt das Museum der höfischen Kunst und Wohnkultur des 18./19. Jahrhunderts. Ornamente und Dekorationen aus Ludwigsluster Carton (Papiermaché) verdienen ganz besonderes Augenmerk. Im Schlossgarten befindet sich ein nettes Kaffeehaus, das auch hervorragende Torten anbietet.

Die in gerader Achse dem Schloss gegenüber gelegene Stadtkirche, in klassizistischer Form, mit barockem Einfluss errichtet, stellt einen weiteren Höhepunkt dar. Tempelartig, mit mächtigen Säulen, vier überlebensgroßen Evanglistenstatuen und dem Christogramm als Wahrzeichen, ist die Kirche so gar nicht typisch für norddeutsche Städte. Das Kircheninnere wird beherrscht von einem 350 m2 großen Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, das die „Anbetung der Hirten“ darstellt. Auch in der Kirche wurde Papiermaché verwendet. Hinter dem Altargemälde, über zwei Etagen verteilt, befindet sich die Orgel.

Über die Städtchen Parchim und Plau mit ihren alten Fachwerkhäusern fuhren wir nach Malchow, herrlich am Malchower See gelegen.

Das Zentrum von Malchow liegt auf einer Insel. Um eine Anbindung der Insel an das westliche Festland und zugleich die Schifffahrt zu gewährleisten, wurde in den Jahren 1989 bis 1991 die heutige Drehbrücke neu errichtet und öffnet seit dem zu jeder vollen Stunde, um den auf der Müritz-Elde-Wasserstraße fahrenden Schiffen die Durchfahrt zu gewähren. Der malerische Gebäudekomplex aus Rathaus, Amtsgericht und Standesamt rund um den Alten Markt, das gegen Ende des 13. Jahrhunderts gegründete Büßerinnenkloster und die dazugehörige Backsteinklosterkirche sind die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt.

Wir verließen Malchow und fuhren zu unserer letzten Station in der Mecklenburgischen Seenplatte, nach Waren.

Waren liegt an der Müritz, dem größten vollständig innerhalb Deutschlands gelegenen See. Wir bummelten durch die Altstadt, die großteils Fußgängerzone ist, zur alten Löwenapotheke am Neuen Markt, zur Marien- und Georgkirche. Das 2007 eröffnete Müritzeum besitzt Deutschlands größtes Süßwasseraquarium. Zuletzt schlenderten wir die  Hafenpromenade entlang, setzten uns in eines der vielen Kaffeehäuser und beobachteten  mit leiser Wehmut die ein- und ausfahrenden Schiffe bei einem kühlen Eiskaffee.

Es war Zeit, Abschied zu nehmen.

Anders als bei der Hinreise, hatten wir uns für die Rückfahrt noch einige „Gustostückerln“ aufgehoben.

Wir fuhren Richtung Berlin. Nicht um uns Berlin anzusehen, dafür ist ein Städteflug besser geeignet, sondern weil unsere nächste Station, Oranienburg, 35 Kilometer nördlich von Berlin liegt.

Oranienburg und sein Umland wurden anscheinend in DDR-Zeiten, das ist manchmal mehr als deutlich zu sehen, finanziell und kulturell „ausgehungert“. Man sieht aber, speziell in Oranienburg, die Bemühungen, um die durch den Zweiten Weltkrieg und die Vernachlässigung in der DDR zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen.

Das Schloss Oranienburg, ist das älteste Barockschloss Brandenburgs und liegt direkt an der Havel. Es beherbergt heute zwei sehenswerte Museen. Hinter dem Schloss erstreckt sich der 2009, im Zuge der Landesgartenschau, neu gestaltete Schlosspark.

Hingehen, durchbummeln, es zahlt sich aus.

Vom Stadthafen an der Havel kann man bis in die Mecklenburgische Seenplatte schippern.

Unser Hotel lag idyllisch an der Havel. Wir genossen unser Nachtmahl und dann …… flüchteten wir ins Innere des Hotels. Scharen von Gelsen, uns kam es wie Millionen vor, fielen über uns her und wollten unser Blut. So genossen wir den lauen Abend, hinter verschlossenen Türen, in der klimatisierten Hotelbar.

Leipzig war unser nächstes Ziel.

Wir buchten eine Rundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten Leipzigs jenseits des Stadtringes, die Innenstadt wollten wir anschließend zu Fuß durchwandern. Also ab in den Bus und los ging es. Durch das Nobelviertel Gohlis, vorbei am Leipziger Zoo und dem arichitektonischem Schmuckstück Gohliser Schlösschen, dem Schillerhaus, in dem Friedrich Schiller die „Ode an die Freude“ schrieb , weiter durch das noble Waldstraßenviertel  zur Red Bull Arena. Anschließend durch den Ortsteil Plagwitz mit Kanälen, Galerien und Lofts. Vorbei an eindrucksvollen Villen und dem imposanten Gebäude des Bundesverwaltungsgerichtes im Musikviertel. Wir fuhren durch die Südvorstadt, vorbei am Panometer, zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Leizigs, dem Völkerschlachtdenkmal. Das Denkmal erinnert an die Schlacht der Verbündeten gegen Napoleons Truppen und umfasst mit seinen Außenanlagen ein Areal von 80.000 m2. Über die Alte Messe, dem Deutschen Platz und dem Bayerischen Bahnhof ging es zum Endpunkt der Fahrt, dem Augustusplatz. Hier haben drei Kultureinrichtungen ihren Standort: das Neue Gewandhaus, die Universität und die Oper.

Jetzt war es an der Zeit, die Füsse zu bewegen.

Wir bummelten zur Nikolaikirche. Hier sammelten sich die Montagsdemonstrationen, die zum Sturz des DDR-Regimes führten. Der Markt ist der Mittelpunkt des Zentrums. In seiner Mitte ist das Leipziger Stadtwappen in das Mosaikpflaster eingelassen. Einst war er die Stätte letzter Hinrichtungen und erster politischer Demonstrationen. 1824 starb unter dem Henkersbeil Woyzeck, über den Büchner sein berühmtes Drama schrieb. Im Jahre 1830 erzwangen die Leipziger auf diesem Platz fällige Reformen.

Eines der schönsten deutschen Renaissancebauwerke, das Alte Rathaus, wurde 1556 bis 1557 erbaut und beherbergt das Stadtgeschichtliche Museum. Der historische Festsaal wird für Konzerte und Veranstaltungen genutzt. Wir bummelten kreuz und quer durch die Altstadt. Vorbei an der Alten Waage, durch Barthels Hof, dem letzten erhaltenen Durchgangsmessehof, zur Alten Handelsbörse, zu Leipzigs prachtvollsten Passage, der Mädler Passage, bekannt durch den Auerbachs Keller, einem Schauplatz aus Goethes „Faust“ und zur Thomaskirche, wo Johann Sebastian Bach als Kantor wirkte und er auch begraben liegt. Die Burgstraße entlang zum Neuen Rathaus, das auf den Grundmauern der alten Pleißenburg errichtet wurde.

Nach soviel Kultur war uns nach Pause. Abendessen war angesagt. Zurück zum Markt. Rundum befinden sich Restaurants für jeden Geschmack. Wir suchten uns ein uriges Lokal, streckten die Füße aus und genossen unser Abendessen.

Nach dem Essen wollten wir Kaffee und etwas Süsses. Da liegt gleich in der Nähe eines der ältesten noch erhaltenen Cafè-Restaurants der Welt: das Café Zum Arabischen Coffe Baum. Es war die Enttäuschung des Tages. Kaffee mit und ohne „Geschmack“, sprich Schnaps oder Likör, aber die für uns dazugehörigen Mehlspeisen waren nicht vorhanden. Unsere Kaffeebestellung wurde mit leichtem „Augenbrauen-in-die-Höhe-ziehen„ entgegengenommen. Wir wollten ja mehr bestellen, aber wenn man nicht hat, was der Kunde will ……… sorry.

Es war spät geworden. Durch das abendliche Leipzig spazierten wir zu unserem Hotel und fielen müde in unsere Betten.

Wir fuhren zur Wiege Sachsens – dem kleinen Städtchen Meißen – romantisch direkt an der Elbe gelegen und bekannt durch seine Porzellanmanufaktur.

Unser Sinn stand nicht nach Porzellan. Meißen wird von der Albrechtsburg überragt. Der  erste Schlossbau im deutschsprachigem Raum wurde 1471 bis 1524 errichtet.

Wir parkten am Parkplatz unterhalb der Burg und fuhren mit dem Lift zur Albrechtsburg hinauf.

Neben der Burg liegt der hochgotische Dom mit seinen Kunstwerken der „Naumburger Meister“ aus dem 13. Jahrhundert. Mittelalterliche Häuser ergänzen das Ensemble. Nach der Besichtigung des Domes suchten wir uns ein Platzerl in einem der vielen Restaurants und gönnten uns eine kleine Erfrischung, samt Blick auf die darunter liegende Altstadt und Elbe.

Ein kleiner Altstadtspaziergang war angesagt. Durch die mittelalterlichen Gassen schlenderten wir von der Filmbühne zum Theater und weiter zur ehemaligen Franziskanerkirche zum Stadtbrunnen. Hier beginnt eine kleine Fußgängerzone, die über den Markt, das Rathaus, der Marktapotheke, dem Hirsch- und Bennohaus zur Frauenkirche mit dem weltweit ersten spielbaren Prozellanglockenspiel führt. Über das Alte Brauhaus und dem Patrizierhaus machten wir die Runde zurück zu unserem Auto.

Die letzte Stadt unserer Besichtigungstour wartete – Dresden.

Dresden, Hauptstadt von Sachsen, das „Florenz an der Elbe“ wurde 2004 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.

Wir stellten unser Auto in der Hotelgarage ab und lösten eine Dresden-City-Card für zwei Tage. Damit hatten wir freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmittel und freien Entritt in die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresdens.

Um, wie immer, einen Überblick zu bekommen, buchten wir „Die große Entdeckertour“.

[nggallery id=28]Vom Kulturpalast, vorbei am Schloss, dem Zwinger, der Schlosskirche und dem Ständehaus, fuhren wir über Augustusbrücke, Richtung Innere Stadt. August der Starke ließ nach einem Brand von 1685 die „königliche Neustadt“ wieder aufbauen. Wir passierten das Blockhaus und das Japanische Palais und fuhren entlang der Königstrasse Richtung Albertplatz. Große Teile der barocken Königstrasse wurden im Zweiten Weltkrieg verschont. Am Albertplatz endet auch die Hauptstrasse, eine mit Platanen überdachte Fußgängerzone, in deren Nähe viele Lokale zum Rasten einladen. Quer durch das Regierungsviertel, vorbei am Finanzministerium und der Staatskanzlei ging der Weg wieder über die Elbe. Vorbei an der Synagoge, dem Deutschen Hygiene Museum, der Gläsernen Manufaktur, entlang dem Großen Garten, der Herz Jesu Kirche, dem Universitätsklinikum, durch den Waldpark, zur historischen Standseilbahn.

Dort verließen wir den Bus und fuhren mit der Standseilbahn hinauf ins Villenviertel Weißer Hirsch.

Von der Terrasse des Luisenhofes hat man einen schönen Panoramablick auf die Stadt. Wieder im „Tal“ angekommen, marschierten wir über die Brücke „Blaues Wunder“.

Eine Schifffahrt auf der Elbe war angesagt. Mit einem  Raddampfer schipperten wir, vorbei an den Schlössern Eckberg, Lingner, Albrechtsberg, zum Endpunkt der Schifffahrt, dem Brühlschen Terrassenufer.

Nach soviel „fahren, schippern, sehen“ war es Zeit für ein gutes Abendessen. Wir suchten uns ein gemütliches Restaurant bei der Frauenkirche, sahen dem Treiben rings um uns zu und aßen gemütlich unser Essen.

Auf dem Weg zu unserem Hotel war noch ein kleiner „Nachttrunk“ angesagt, aber dann ging es schnellstens ins Bett, denn wir wollten am nächsten Tag Dresden zu Fuß erobern.

Wecker brauchten wir diesmal keinen, die Glocken der Kreuzkirche weckten uns überpünktlich. Nach einem ausgiebigen Frühstück fingen wir mit der Erkundung der Stadt an.

Dresdens ältester Marktplatz ist der Altmarkt. Seit 1434 findet hier Deutschlands ältester ununterbrochene Weihnachtsmarkt statt. An der Nordseite des Platzes ist der Sitz der Dresdner Philharmonie, der Kulturpalast. Das älteste Gebäude ist die barocke Kreuzkirche, deren Glocken uns so nett geweckt hatten.

Wir spazierten zum Residenzschloss. Hätte August der Starke genug Geld gehabt, stünde das Schloss heute nicht mehr.

Ihm war das Schloss, genauso wie dem DDR-Staatschef Ulbricht, ein Dorn im Auge. Die Kriegsruine wird seit 1987, unter Beachtung der verschiedenen Baustile, wieder aufgebaut. Im Inneren des Schlosses befinden sich mehrere Museen. Augusts Schatzkammer musste in zwei Ausstellungen geteilt werden. Das Historische Grüne Gewölbe ist ein barockes Gesamtkunstwerk. Ausgestattet mit 3000 wertvollen Objekten aus Elfenbein, Bernstein, Silber und Gold. Im Neuen Grünen Gewölbe werden die 1000 berühmtesten Meisterwerke der Schatzkammer präsentiert. Die Ausstellungen des Kupferstichkabinetts werden in der dritten Etage gezeigt.

Der Zwinger, von August dem Starken für die Hochzeit seines Sohnes erbaut, war unser nächstes Ziel. Die im Zwinger untergebrachte Porzellansammlung gilt als die größte der Welt. In der Gemäldegalerie Alte Meister hängt unter anderem Raffaels Sixtinische Madonna mit den berühmten lausbübischen Engeln.

Die Semperoper wurde 1977 bis 1985 originalgetreu wiederaufgebaut und leuchtet im Inneren durch viel Gold und helle Farben.

Nun über den Theaterplatz zurück zur Hofkirche. Die Kirche wurde von Gaetano Chiaveri heimlich für August III entworfen. Die Dresdner waren über eine katholische Hofkirche nicht wirklich begeistert. Da die Katholiken ihre Prozessionen im Kircheninneren abhalten mussten, schuf der Architekt eine einzigartige Architektur mit Umgang.

Das größte Porzellanbild der Welt, der Fürstenzug, befindet sich hinter dem Residenzschloss und der Hofkirche. Gemalt auf über 24 600 Meißner Prozellanfliesen reiten die sächsischen Fürsten und Könige, in der historischen Reihenfolge ihrer Regentschaft, über eine Länge von 101 m.

Bevor wir die 1 km lange Brühlsche Terrasse entlang wanderten, fielen wir in die Korbstühle des dort befindlichen Kaffees, ließen unsere glühenden Fußsohlen abkühlen und sahen auf die Elbe.

Den „Balkon Europas“ zieren prächtige Gebäude: das Ständehaus, die Kunstakademie mit ihrer gerippten „Zitronenkuppel“ und das Albertinum mit der Gemäldegalerie Neue Meister.

Die protestantische Frauenkirche, ein Symbol der Völkerversöhnung, wurde 1726 bis 1742 erbaut und stürzte 1945, nach der Bombardierung Dresdens, ein. In den Jahren 1994 bis 2005 wurde sie mit Computerhilfe wieder errichtet.

Wir enterten die nächste Straßenbahn und fuhren über die Elbe in die Innere Neustadt.

Die goldglänzende Statue August des Starken wollte fotografiert sein und die beste Sicht auf die Altstadt hat man von der Inneren Neustadt. Wieder hinein in die Straßenbahn und zu Pfunds Molkerei gefahren. 1892 mit Keramik von Villeroy & Boch ausgekleidet, wohl der schönste Milchladen der Welt. Im angeschlossenen Kaffee ein Milchshake und die Lebensgeister waren wieder erwacht.

Mit der Straßenbahn wieder zurück in die Altstadt zu einem kleinen Bummel über die Pragerstraße. Die Haupteinkaufsstraße Dresdens ist Fußgängerzone und endet beim Dresdner Hauptbahnhof.

Ein kurzes Stück mit der Straßenbahn, dann zum 100,30 m hohen Rathausturm. Mit dem Aufzug auf die in 68 m gelegenen Aussichtsplattform und die Stadt von oben betrachten.

Über den Neumarkt, der wieder in altem Glanz erstrahlt, wanderten wir zur Frauenkirchen.

In der Nähe der Kirche ein nettes Lokal gesucht, gut gegessen und dann ab in das Hotel, die Füße hochlagern und schlafen.

Am nächsten Tag holten wir unser Auto aus der Garage und waren am späten Nachmittag wieder zu Hause.

Im Hinterkopf spukt uns schon die nächste Rundfahrt in Deutschland im Kopf herum. Wir kommen wieder, versprochen.

Nützlich Links:

www.ostsee.de, www.dresden.de, www.sachsen.de, www.stadt-meissen.de, www.leipzig.de, www.oranienburg.de, www.mueritz.de, www.mueritz-nationalpark.de, www.waren–mueritz.de, www.mecklenburgische-seenplatte.de, www.parchim.de, www.plau.de, www.guestrow.de, www.wismar.de,www.stadtludwigslust.de, www.bad-doberan.de, www.rostock.de, www.darss.net, www.ostseebad-prerow.de, www.ostseebad-wustrow.de, www.stadt-barth.de, www.stralsund.de, www.altefaehr.de, www.ruegen.dewww.kap-arkona.de, www.mecklenburg-vorpommern.de, www.sassnitz.de, www.ostseebad-binz.de, www.goehren-ruegen.de, www.jagdschloss-granitz.de, www.putbus.de, www.usedom.de, www.bansin.de, www.heringsdorf-info.de, www.ahlbeck.de, www.greifswald.de,

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