Zu Besuch in der Kartause Mauerbach

Zu Besuch in der Kartause Mauerbach
Kartause Mauerbach

Kartause Mauerbach

Wir waren in der Kartause Mauerbach, nur wenige Kilometer entfernt von Wien, ist dies ein Ausflugsziel, an dem es viel zu entdecken gibt.

Die Kartause wurde 1314 durch Friedrich den Schönen gestiftet und wahrscheinlich 1342 mit Mönchen aus Mauerbach besiedelt. In der Zeit zwischen 1616 bis 1631 entstand der Kaisertrakt. Die frühbarocke Kartause zählt zu den bedeutendsten ihrer Art in Österreich. Der Kreuzgang der Klosteranlage zählt zu den längsten Europas. 1782 wurde die Kartause von Kaiser Joseph II aufgehoben und ab 1784 als Armenspital verwendet. In den Kriegsjahren 1944-1945 diente sie als Notspital. Danach war sie dem Verfall preisgegeben und diente als Herberge für Obdachlose. Ab 1984 wird sie durch das Bundesdenkmalamt, das eine eigene Restaurierungswerkstätte eingerichtet hat, saniert.

Man kann die Kartause Samstag, Sonntag und Feiertag zwischen 10-18 Uhr besichtigen.

Unser Tipp: Unbedingt die Führung, die leider nur Sonntag um 15 Uhr stattfindet, mitmachen. Im Zuge der Führung wird auch die Kirche besichtigt. Das Führungspersonal vermittelt mit hohem Fachwissen die Geschichte der Kartause, ohne jemals zu langweilen oder mit Daten und Zahlen zu überfordern.

Noch ein kleiner Tipp: Wenn sie Mohntorte lieben, ab ins Restaurant „Silentium“, das sich in den historischen Räumen der Ausspeisküche des ehemaligen Klosters befindet und auch einen netten, ruhigen Garten hat.

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