Süßes „Gold“ – Simon Tötschingers „LyLys“ Honig

Süßes „Gold“ – Simon Tötschingers „LyLys“ Honig
LyLys Honig - Simon Tötschinger

LyLys Honig – Simon Tötschinger

Honig – schon allein dieses Wort lässt „Zuckergoscherln“ das Wasser im Munde zusammenlaufen. Was gibt es Schöneres, als ein gemütliches Frühstück und dazu ein Butterbrot oder ein Buttersemmerl mit Honig? Wenn dann der Honig auch noch von dem Imker ihres Vertrauens kommt, schmeckt es noch einmal so gut.

9000 Jahre alte Steinzeithöhlenmalereien zeigen, dass Honig bereits damals als Süßungsmittel bekannt war. Die Alten Ägypter gaben ihren Toten „die Speise der Götter“ als Grabbeigabe mit und Kleopatra nutzte Honig, um ihren Teint noch feiner zu machen. Moses sollte sein Volk in das Land „darin Milch und Honig fließt“ führen und im Koran wird die Heilwirkung von Honig beschrieben.

Honig ist ein beliebtes Hausmittel, dem antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Um keine Lämmer beim Einschlafen zählen zu müssen, hilft ein Glas warme Milch und ein Löffel Honig. Spröde Lippen mit Honig eingeschmiert – bitte nicht ablecken – werden wieder weich und geschmeidig. Gegen Erkältung lässt man einen Löffel kaltgeschleuderten Honig auf der Zunge zergehen und selbst HNO-Experten sehen in Honig ein Mittel gegen Nebenhöhlenentzündung. Dem Honig wird auch nachgesagt, das Herz zu stärken und die Leberfunktion zu unterstützen. Die in Honig enthaltenen Flavonoiden sollen die regenerative Fähigkeit der Zellen fördern. Ein Löffel Honig soll auch energieliefernder Stoff für Herz, Nervensystem und Muskeln liefern. Der hohe Traubenzuckeranteil im Honig soll für den raschen Energiekick beim Sport oder auch am Arbeitsplatz sorgen.

Eine große Anwendungseinschränkung gibt es: Babys sind nicht in der Lage, Honig zu verarbeiten und sollten im ersten Lebensjahr keinen essen.

Den Grundstoff zum Honig verdanken wir dem Fleiß der Bienen. Der Bienenstaat besteht aus einer Gemeinschaft bis zu 80.000 Bienen. Jede einzelne Biene hat ihre zugewiesene Aufgabe und trägt zum Wohlergehen des Bienenvolkes bei. Um den Nektar für ein Kilogramm Honig zu sammeln, müssen Bienen rund 60.000 Ausflüge machen und etwa drei bis fünf Millionen Blüten anfliegen. Zur Nahrungsaufnahme fliegen die Bienen in einem Radius von ungefähr 7 Kilometern. Daher ist der Standort der Bienenstöcke ein entscheidendes Kriterium für die Qualität und Beschaffenheit des zukünftigen Honigs.

Aber Honig ist nicht gleich Honig. Um aus Nektar und Honigtau ein besonderes Geschmackserlebnis entstehen zu lassen, bedarf es einem feinen Gespür, viel Wissen und Sorgfalt, das bedeutet viel Arbeit für den Imker und für die Bienen.

Was gibt es Schöneres, als dieses Qualitätsprodukt bei dem Imker seines Vertrauens zu kaufen.

Simon Tötschinger steht für einen Imker, der Honig in höchster Qualität dem Konsumenten anbieten kann. Er wurde 1986 in Eisenstadt im Burgenland geboren und wuchs, gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Gerd, in der kleinen idyllischen Ortschaft Jois auf. Nach Absolvierung der Pflichtschule sollte der „Bua“ einmal was „Gscheites“ lernen. Er erlernte den Beruf Werkzeugbau-Techniker, aber irgendwie fehlte etwas im beruflichen Leben. Als sein Vater ihm den Vorschlag machte, es doch mit der Imkerei zu versuchen, lief er bei Simon offene Türen ein.

Im Alter von nur 20 Jahren besuchte er in Wien eine Ausbildung zum Imker und bekam zum Start Bienenvölker von einem Freund geschenkt. Bereits ein Jahr später schleudert er seinen ersten Honig.

Jeder Honig kann nur so unbelastet sein, wie es die Umweltbedingungen im Erntegebiet sind. Tötschingers Bienenvölker dürfen im Welterbe-Naturpark Neusiedler See Leithagebirge ihren Nektar sammeln. Diese Region bietet die besten Voraussetzungen für Naturbelassenheit und Qualität. Durch das pannonische Klima schwirren seine Bienen bereits von einer Blüte zur nächsten, wenn andere Bienenvölker noch im Winterschlaf sind. Der Neusiedler See mit seiner Trinkwasserqualität bietet den Bienen eine hervorragende Wassertränke.

Die Trockenrasen auf den Südhängen des Leithagebirges verwandeln sich im Frühling in ein Blütenmeer. Abertausende Kirschblüten und Frühlingsblüten stehen Anfang April den Bienen zum Nektarsammeln zur Verfügung. Diesen Nektar verarbeitet Simon Tötschinger zu seinem fein cremigen und hocharomatischen „Frühblüten mit Kirschblüten Honig“.

Wenn die Akazien blühen, sind die Bienenvölker wieder emsig am Suchen. Simon Tötschinger macht aus diesem Nektar seinen „Akazienblüten Honig“. Ein fast klarer und stets flüssig bleibender, aromatischer und lieblich-milder Honig, der besonders für das Süssen von Kaffee verwendet werden kann. Seine Süße überdeckt nicht das Kaffeearoma, sondern unterstreicht es auf eine wunderbare Art.

Die Wildblumenwiesen rund um den Neusiedlersee sind die ideale Bienenweide und lassen so die Erzeugung eines Wildblütenhonigs zu, der mit seinem intensiv-blumigen Geschmack Honigliebhaber zum Schwärmen bringt. Der perlmuttschimmernde „Wildblüten Honig“ von Simon Tötschinger ist zart auf der Zunge und hat einen „wilden“ Abgang am Gaumen.

Der in seinem Einmannbetrieb erzeugte LyLys Honig konnte bereits erste Prämierungen bei der Österreichischen Goldenen Honig Wabe mit Bronze und Silber erreichen. Tötschingers „desingner honey“ ist selbstverständlich kaltgeschleudert und gelangt naturbelassen ins selbst designtes Honigglas mit dem selbst entworfenen Etikett.

Neben seinen Imkerqualitäten ist er auch noch fesch, der „Bursch“. Für den Monat April modelte er für den Jungbauernkalender 2012.

Bezugsquellen und nähere Informationen unter:
www.lylys.at

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