Alpha 6500 Kamera von Sony

Alpha 6500 Kamera von Sony

Sony erweitert sein Sortiment und stellte auf der IFA 2016 seine neue Kamera Alpha 6500 vor.

Dank 24,2 Megapixel Exmor CMOS Sensor, BIONZ X Prozessor und „Front End LSI“ soll die Alpha 6500 soll selbst bei hoher ISO für Fotos und Videos gleichermaßen geringes Rauschen und perfekte Bildqualität garantiert sein.

Beim Autofokus griff das Unternehmen auf das bewährte „4D Focus“-System der A6300 zurück. Die 425 Phasendetektionspunkte, die auch zur Verfügung stehen sollen, wenn A Mount Objektive (SSM und SAM) mit LA-EA3 Adapter genutzt werden, soll nahezu den gesamten Sensor abdecken und innerhalb von 0,05 Sekunden jedes Motiv erfassen können. Dank des High-Density Tracking soll jedes Objekt präziser als je zuvor verfolgt werden.
Der Autofokus der Kamera soll auch direkt über den Touchscreen gesteuert werden, auch dann wenn der Sucher genutzt wird.
Die Sereinbildgeschwindigkeit soll bei kontinuierlicher Schärfennachführung bei elf Bildern pro Sekunde liegen, im Live-View Modus sollen acht Bilder Pro Sekunde möglich sein.
Dank des neu entwickelten „Front-End LSI“ soll nicht nur eine bessere Bildqualität im Foto- und Video-Modus erzielt werden, auch sollen im „Hi“ Modus bei kontinuierlichem Autofokus und auf JPEG eingestellt, 307 Bilder infolge aufgenommen werden können.

Der Fünf-Achsen-Bildstabilisator wurde erstmals, so Sony, in ein Modell der 6000er Serie integriert und verschafft mit bis zu fünf Blendendstufen die Möglichkeit, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen die Arbeit ohne Stativ.
Die interne Bildstabilisierung soll die Arbeit bei Objektiven ohne „Optical SteadyShot“ und A Mount Objektiven übernehmen. Dank der integrierten Kamera-Stabilisierung sollen horizontale, vertikale und kippende Bewegungen bei E Mount Objektiven ausgeglichen werden.
Wird der Auslöser halb durchgedrückt, so das Unternehmen, überträgt sich der Effekt der Bildstabilisierung auch auf das Sucherbild und den Monitor.

„Silent Shooting“ Modus zur geräuschlosen Nutzung, ein Autofokus, der sogar Augen zum Festlegen des optimalen Schärfepunkts nutzt, sollen zusätzlich für bessere Ergebnisse sorgen.
Für die genaue Schärfenkontrolle soll der digitale Sucher das Bild per Lupenfunktion bei der Aufnahme vergrößern.

Interne 4K Videos im super 35 Millimeter Format sollen ohne „Pixel Binning“ und voller Sensorauslesung möglich sein. Laut Hersteller kann die Alpha 6500 bei 25p Recording rund 6K Bildinformationen aufsaugen und per Oversampling in 4K UHD mit Details und Tiefenwirkung verwandeln.
Der mit dem „Fast Hybrid AF System“ arbeitende Autofokus soll auch bei Videos schnell und zuverlässig arbeiten. Autofokusgeschwindigkeit sowie AF Empfindlichkeit sollen anpassbar sein, der Fokuspunkt soll per Touch-Steuerung sanft verschiebbar sein.

Framerates sollen auf Wunsch zwischen 1fps und 100fps mittels „Slow and Quick“ Modus aufgenommen werden können. Ohne Nachbearbeitung am PC sollen entweder 50-fache Zeitraffer oder vierfache Slowmotion-Aufnahmen möglich sein. Da die Alpha 6500 SDHC/SDXC Class 10 Speicherkarten XAVC S in hoher Bit Rate und mit bis zu 100 Mbps bei 4K und 50 Mbps bei Full HD unterstützen soll, soll dies, ohne Aufzeichnung des Sounds, kein Problem darstellen. Weiters sollen bei kontinuierlicher Schärfennachführung einzelne Clips in Vierfach-Zeitlupe in Full HD (25p) verwandelt werden können.

Für mehr Freiheit bei der Nachbearbeitung von Filmen soll S-Log Gamma sorgen. Laut Sony umfasst der Dynamikumfang bei S-Log3 Gamma rund 14 Blendenstufen und unterstützt S-Gammut für einen erweiterten Farbraum.

Die mit einem Magnesium-Gehäuse ausgestattete A6500 soll über einen XGA OLED Try-Finder mit 2,4 Millionen Pixeln verfügen, der Verschluss soll auf mindestens 200.000 Auslösungen ausgelegt sein.

Dank des überarbeiteten Griffes soll die Kamera besser in der Hand liegen, auch große, schwere Objektive sollen das robuste Bajonett nicht belasten.
Für Bequemlichkeit sollen zehn frei konfigurierbare Bedienknöpfe, die besser bedienteren Räder und Knöpfe auf der Rückseite und die weichere Augenmuschel vor dem Sucher sorgen.
Auch das Menü wurde überarbeitet und Einstellungen sollen leichter und schneller vorgenommen werden können. Ebenfalls neu zwei Messmethoden, bei der sich die eine auf die hellsten Bereiche im Bild konzentrieren, die andere einen Mittelwert aus der Belichtungsmessung des gesamten Sensorfeldes bilden soll.

Laut Hersteller ist die A6500 WiFi, QR und NFC kompatibel, via Bluetooth soll sich die Kamera mit Android Smartphones mit mindestes Android 5.0 und Bluetooth 4.0 oder iPhone 4S oder Nachfolgemodelle verbinden können.
Mit der kostenfrei erhältlichen App für Android und iOS soll der Funktionsumfang der Kamera deutlich erweitert werden können, auch der Zugriff auf Ortsdaten soll ermöglicht werden.

Die Sony A6500 soll ab Dezember 2016 zu einem voraussichtlichen UVP von 1.700 Euro im Handel erhältlich sein. Im Kit mit dem SEL1670Z Standardzoom wird der Preis mit rund 2.800 Euro angegeben.

www.sony.at

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