Ente in Orangen-Rotweinsauce

Ente in Orangen-Rotweinsauce

Jede Jahreszeit hat ihre kulinarischen Spezialitäten. Ein besonderes Schmankerl gibt es traditionsmäßig im November, wenn der Heilige Martin seinen Geburtstag feiert.

Neben „Martini-Loben“, bei dem der junge Wein getauft wird, steht an diesem Tag der Gänsebraten hoch im Kurs.
Da so eine schöne Weidegans es doch auf vier bis fünf Kilo bringt, kann für kleinere Haushalte eine Ente durchaus eine Alternative zur Gans sein.
Wie wäre es mit Ente in Orangen-Rotweinsauce, die sicher auch dem Gaumen Freude bereiten kann.

Für die Ente in Orangen-Rotweinsauce wird 1 geputzte Ente gewaschen und trockengetupft.

1 säuerlichen Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen, 1 Bioorange gut waschen, Apfel und Bioorange ungeschält in größere Stücke schneiden.
5 dag Rosinen kurz in Wasser einweichen, abseihen und abtropfen lassen.
Bei etwas Petersilie und Liebstöckel die Blätter abzupfen. Apfel- und Orangenstücke mit Rosinen und Petersilie sowie Liebstöckel vermischen.
1 Bund Wurzelwerk putzen und klein schneiden.

Ente innen und außen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen, mit Petersilie, Liebstöckel, Apfel-/Orangen-/Rosinenmischung füllen.

Damit die Ente eine schöne Form bekommt und nicht austrocknet, werden beide Flügel sowie die nach hinten gezogene Halshaut mit einer Spicknadel durchstochen, Spagat durchgezogen, dann mit der Nadel durch die beiden Schenkel gestochen und zusammengebunden. Dann weiter oberhalb des Fußendes durch die Bauchhaut stechen, unterhalb der Füße zurückstechen und mit dem Ende der Schnur zusammenziehen.

Ente im Rohr bei 200° Celsius auf der Brustseite nach unten in etwas Rindsuppe unter fleißigem Begießen circa 30 Minuten braten, dabei mehrmals mit Honig bepinseln.

Ente wenden, klein geschnittenes Wurzelwerk dazugeben, mit 1/8 l Rotwein und etwas Apfelsaft aufgießen und fertig braten lassen.
Ob die Ente schon fertig ist, kann man mithilfe einer Garprobe feststellen. Dafür mit einem Spieß in den Oberschenkel einstechen. Ist die austretende Flüssigkeit rötlich, dann ist die Ente noch nicht durchgebraten und benötigt noch Zeit. Tritt nur mehr klarer Fleischsaft aus, dann ist die Ente gar.
Ente aus dem Saft nehmen und circa 15 Minuten rasten lassen.

Bratensaft abseihen, pürieren, etwas einkochen lassen, mit Apfel- und Orangensaft abschmecken – fertig.

Ente tranchieren und mit dem Saft anrichten. Als Beilage passen in Salzwasser gekochte und in Butter geschwenkte Kohlsprossen und Kroketten – guten Appetit!

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