Salzwelten Hallein – Eine Abenteuerreise zum „Weißen Gold“

Salzwelten Hallein – Eine Abenteuerreise zum „Weißen Gold“

Hoch über der Stadt Hallein, oben am Dürrnberg, liegt seit Jahrtausenden ein Schatz, der einst die Stadt Salzburg und auch Hallein reich gemacht hat.

Schon die Kelten bedienten sich in der gut gefüllten Schatzkammer und bauten unter enormen Mühen das „Weiße Gold“ ab.

Die Salzburger Fürst-Erzbischöfe gründeten ihren Reichtum und ihre Macht auf dem einst so wertvollen Gut, das bis heute in keinem Haushalt fehlen darf.

Noch heute zählt in vielen Kulturen Salz zu den Grundnahrungsmitteln und wird, zusammen mit Brot, Gästen als Willkommens-Gruss gereicht.

Heute wird am Dürrnberg kein Salz mehr abgebaut, man kann sich aber in den Salzwelten auf eine spannende Reise unter Tag begeben, um die verborgene Welt der einstigen Bergleute zu erkunden.

Auf insgesamt 21 Stockwerken wurde einst Salz abgebaut und fast 65 Kilometer Stollen in den Berg hineingetrieben. Heute sind noch 9 Kilometer begehbar und ein Teil davon harrt der Entdeckung.

Damit das Abenteuer auch Spaß macht, sollte man auf feste Schuhe und warme Jacke nicht vergessen, da es im Berginneren ganz schön frisch ist. Darüber kommt dann die bereitgestellte Schutzkleidung und schon kann es losgehen.

Salzwelten Hallein_©CH. Holzinger

Zuerst geht es mit der Grubenbahn ins Berginnere, auch ein kleiner Spaziergang ist angesagt, dann flutscht man über Bergmannsrutschen hinunter bis zum Salzsee. Von den Führern erfährt man inzwischen Interessantes über die kilometerlangen Stollen-Labyrinthe und die Mühsal des einstigen Bergbaus.
Bevor man noch eine kleine Floßfahrt über den See antritt, gibt es noch eine Licht- und Ton-Show, die fasziniert.

Nach dem Besuch der Salzwelten sollte man beim Keltendorf Salina vorbeischauen, in dem man sich in die Welt vor 2.500 Jahren zurückversetzen kann. Noch mehr Information über die einstigen Bewohner des Dürrnbergs bietet das Keltenmuseum.

https://www.salzwelten.at/de/hallein/bergwerk/

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