Heinz Heinisch – Fisch aus biozertifizierter Fischzucht

Heinz Heinisch – Fisch aus biozertifizierter Fischzucht

Dem Maschinenbautechniker und Outdoor-Pädagogen Heinz Heinisch war es sicher nicht in die Wiege gelegt, eine Fischzucht zu betreiben.

Aber nach fünfundzwanzigjähriger Tätigkeit in der Industrie war Veränderung angesagt und seither züchten er und sein Geschäftspartner Samed Kovacs eben Fische.

Da ihre Bachsaiblinge, Bachforellen und Seeforellen zum Wachsen und Gedeihen klares, kaltes und sauerstoffreiches Wasser benötigen, liegt ihre im Jahre 2011 biozertifizierte Fischzuchtanlage direkt im Quellgebiet der Schwarza, in Niederösterreich, dort wo Schneeberg und Rax mit ihren Gipfeln grüßen.

In insgesamt 16 achteckigen Zuchtbecken wachsen die Fische heran und damit ein naturnaher Lebensraum gegeben ist, wurden die Becken aus Schwarzkiefernholz gebaut und der Boden mit Schotter aus der Schwarza aufgeschüttet.

Jedes einzelne dieser Becken wird mit Frischwasser versorgt, das durch die Becken strömt und dadurch die Fische in Bewegung hält, was sie mit besonders festem Fleisch danken.

Damit keine Verschmutzung des Wassers eintreten kann, gibt es zwar über den Tag verteilt genug Futter, aber nur in kleinen Portionen. Dadurch werden die Fische angehalten, ihren natürlich Trieb zu folgen und dem Futter hinterher zujagen.

Damit die Umwelt durch das Abwasser der Becken und das ausgezeichnete Fischrevier der Schwarza nicht geschädigt wird, fließt dieses erst in zwei Absatzbecken, dann durch eine Sandfilteranlage und wird erst dann wieder dem Fluss zugeführt.

Forellenkaviar

Wir lernten Heinz Heinisch beim „So schmeckt Niederösterreich“ Advent-Markt kennen, wo er seine Schmankerl anbot. Zu seinen Spezialitäten zählen Forellenfilet, die über Buchenholz kalt geräuchert werden.
Auch Saiblingsfilets kalt geräuchert mit Orangenpfeffer oder Saiblingsfilet mit Dille gebeizt zählen zum Produktsortiment.

Als Pasteten gibt es Saiblingspastete, Lebermousse vom Saibling oder geröstete Leber vom Saibling, die alle mit biologischen Zutaten zubereitet werden sollen.

Als besondere Schmankerl gibt es im November und Dezember Kaviar von der Forelle oder vom Saibling.

Der Kaviar vom Saibling hat eine gelbe Farbe und passt hervorragend als „Tüpfelchen auf dem I“ bei Salaten.

Der orangegelbe Forellenkaviar hat große, bissfeste Perlen und bietet sich für Vorspeisen besonders an.

Wir haben den Forellenkaviar probiert und ihn einfach löffelweise, mit frischem Toast und einem Hauch Butter konsumiert. Ein knackiger Genuss, den wir jederzeit wiederholen möchten – absolut empfehlenswert!

Vertriebsadressen unter www.heinischfisch.at

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