Wider der Volkskrankheit Office Eye-Syndrom

Wider der Volkskrankheit Office Eye-Syndrom

Foto: Bildschirmarbeit, ©Pexels
Laut aktuellen Untersuchungen der Österreichischen Augenoptiker und Optometristen ist etwa die Hälfte der erwachsenen Gesamtbevölkerung kurz- oder weitsichtig.

Dieser Prozentsatz ändert sich aber schlagartig, wenn Menschen längere Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Bei längerer Bildschirmarbeit soll die Quote mehr als 70% erreichen, außerdem klagen Bildschirmarbeiter und -arbeiterinnen vermehrt über Gesundheitsbelastungen für Körper und Auge.

Um Augenschmerzen, Trockenheit oder Rötungen der Augen zu vermeiden, kann man persönlich schon einiges tun.

Einfach nach jeder Stunde eine kleine Augenpause einlegen, den Blick vom Bildschirm nehmen, ihn in die Ferne schweifen lassen oder seinem Partner oder der Partnerin ganz spontan zublinzeln. Das trainiert nicht nur die Augenmuskeln, die Tränenflüssigkeit wird besser über die Augen verteilt und Fehlsichtigkeit vorgebeugt.

Auch das Raumklima spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es sollte weder zu heiß noch zu kalt sein, zeitweises Lüften bringt nicht nur frischen Sauerstoff gegen Müdigkeit, es mildert auch das „Büroaugensyndrom“.

Brillenträger oder -trägerinnen sollten sich eine eigene Bildschirmbrille mit Balulichtfilter zulegen, die an die Distanz zum Bildschirm angepasst ist und die das Auge vor schädlichem blau-violetten Licht schützt damit die Netzhaut nicht beschädigt wird.
Eine gute Körperhaltung schont nicht nur das Auge, sie verhindert auch Verspannungen, die wieder zu Kopf- und Muskelschmerzen führen können.

Damit all die Symptome der Office-Eye-Krankeit wie z.B. Augenbrennen, Kopfschmerzen, schnelles Ermüden, verschwommenes Sehen oder Einstellungsprobleme Nähe-Ferne hintanzuhalten, sollten wir einfach mehr auf uns achten und durch kleine Änderungen unseres Verhaltens unseren Augen Gutes tun.

Sollten Sie noch Tipps brauchen, um gesund den Bildschirmarbeitstag zu bewältigen, schauen Sie bei Ihrem Augenarzt oder -ärztin vorbei und lassen Sie sich von einem Augenoptiker/Optometristen Ihres Vertrauens beraten.

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