Radeberger Spezialausschank in Dresden im Test

Radeberger Spezialausschank in Dresden im Test

©H. Holzinger, Deutschland, Dresden, Blick auf Elbe
Einige Termine in Deutschland absolviert und wenn du schon in der Nähe von Dresden bist, dann ist es fast Pflicht, die Stadt wieder zu besuchen.

Und bei all den Sehenswürdigkeiten, die da auf dich einwirken, regt sich irgendwann der Hunger und du brauchst ein passendes Plätzchen, um die Füße unter einem Wirtshaustisch auszustrecken und dem Magen zu seinem Recht zu verhelfen.

Gleich bei der Brühlschen Terrasse, also genau dort, wo du als Tourist oder Touristin unweigerlich vorbeikommst, gibt es im alten Brückenmeisterhaus die Radeberger Spezialausschank.

Ein kleiner Blick von meinem lieben Gespons auf die ausgehängte Speisekarte und schon gab es bei ihm kein Halten. Da prangte doch eine seiner Lieblingsspeisen, nämlich Krautwickel, darauf und natürlich wurden die auch gleich bestellt.

Dazu ein süffiges Radeberger Pilsner, das einst schon König Friedrich August III. von Sachsen liebte und das aus der eigenen Brauerei kommt.

Aber auch die anderen Schmankerl können überzeugen. Das Fleisch kommt laut eigenen Angaben von der hauseigenen Fleischerei, die ihre Ware aus ausgewählten sächsischen Landwirtschaftsbetrieben bezieht.
Weiters wird geachtet, dass so weit wie möglich auf Lieferanten aus der Region zurückgegriffen wird.

Da das Wetter als „Kaiserwetter“ durchging, saßen wir auf der Terrasse, die einen wunderbaren Blick auf die Elbe und auf einen Teil von Dresden gewährt.
Im Inneren ist das auf zwei Stockwerke verteilte Lokal rustikal eingerichtet und punktet durch die Braukessel, die einen Teil des schmalen Gebäudes ausfüllen.

Fazit: Gutbürgerliche Küche mit sächsischen Spezialitäten, sehr guter Geschmack und Qualität der Speisen, große Portionen, süffiges Bier, freundliches Personal, von der Terrasse schöner Blick über Elbe und einen Teil von Dresden, Preise im grünen Bereich – empfehlenswert!

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