Egglettes im Test – Wer bastelt mit?

Egglettes im Test – Wer bastelt mit?

Neulich kam ein Flugblatt ins Haus geflattert, in dem auch Egglettes beworben wurden, die wir, da wir neugierige Nasen sind, gleich probieren wollten.

Wir sprechen hier von kleinen Kochformen, die für die Zubereitung von verschiedenen Eigerichten verwendet werden können. Laut dem kleinen, beiliegenden Rezeptbüchlein sollen Frühstücks-Frittata oder weiche Eier genauso gelingen, wie bunte, mexikanische Eier aus reinem Eiweiß. 

Also genau nach Anleitung vorgegangen, die aus Silikon gefertigten Egglette Becher mit warmen Wasser und Spülmittel gut gewaschen, gut ausgespült, abgetrocknet und schon konnte es los gehen.

Wir entschlossen uns, einige Möglichkeiten durchzuprobieren. Ein Ei nur mit Schnittlauch, ein Ei mit fein geschnittenem Schinken und kleingehackten Cornichons und ein Ei mit Schnittlauch, Schinken und Cornichons.

Da die Förmchen nicht den Topfboden berühren sollen, stellten wir soviel kaltes Wasser zu, das sie schwimmend kochen konnten.

Während wir warteten, bis das Wasser sprudelnd kochte, füllten wir, genau nach Anleitung, einen halben Teelöffel Olivenöl Extra Vergine in jeden Egglette-Becher und verteilten das Öl mit kreisenden Handbewegungen, damit das Innere gleichmäßig mit Öl bedeckt war. 

So wie im Rezeptbüchlein angeführt, entfernten wir das restliche Öl, schlugen jeweils ein Ei in den Becher, gaben die fein geschnittenen Zutaten dazu und verschlossen die Egglettes mit den dazugehörigen Deckeln.

Als das Wasser kochte, platzierten wir die Förmchen vorsichtig im kochenden Wasser, achteten auf die Kochzeit, die wir in der beiliegenden Tabelle nachlasen und harrten der Dinge, die da kommen sollten.

Ungefähr zur Hälfte der Kochzeit entwickelten die Egglettes ein Eigenleben und kippten nach und nach zur Seite. 

Um das Kippen zu verhindern, verwendeten wir beim nächsten Mal unsere kleinen Grillspieße, platzierten diese quer über den Kochtopf, bastelten aus Draht kleine Häckchen, die auf den Grillspießen und den Deckelgriffen der Egglettes befestigt wurden. Der Kippeffekt wurde durch diese Vorgangsweise zwar gemildert, aber nicht ganz ausgeschaltet.

Nachdem wir die Förmchen im kalten Wasser abgekühlt hatten und sie aus den Bechern flutschen ließen, begutachteten wir das Ergebnis, das ein wenig enttäuschend ausfiel. 

Die schweren Zutaten hatte es nach unten gedrückt, Dotter und Schnittlauch befanden sich an der obersten Kante. Zum Dekorieren, so wie wir es uns eigentlich vorgestellt hatten, konnte nur ein kleiner Teil verwendet werden.

Fazit: Wir sind zwar noch am Üben, aber mehr als zwei-, dreimal werden wir es nicht mehr versuchen. In unseren Augen ein Gadget, das, sollte es mit dem Ergebnis doch noch klappen, nette Dekomöglichkeiten bei Salaten oder kalten Platten liefert. Für den täglichen Gebrauch ist uns einfach die Kochzeit und das nötige Drumherum zu lange.

Die Egglettes sind u.a. in größeren Supermärkten oder unter www.mediashop.tv erhältlich.

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