Das MAK lädt zu Ausstellungen, Ausstellungen, Ausstellungen ……

Foto: Josef Hoffmann, Liegefauteuil, Modell Nr. 670 „Soitzmaschine“, © MAK/Georg Mayer           
Kunstinteressierte, die die ein oder andere Ausstellung an den kommenden Feiertagen besuchen wollen, finden ja ein reiche Auswahl.

Wie wäre es mit dem MAK, in dem gerade „Bugholz, vielschichtig“ angelaufen ist. Anlass dazu ist das 200-Jahr-Jubiläum von Thonet, ein Unternehmen, das seit seiner Gründung eine einzigartige Erfolgsgeschichte schreiben konnte. In der bis 13. April 2020 laufenden Ausstellung kann eine Zeitreise quer durch modernes Möbeldesign absolviert werden, die von den Anfängen der Bugholzmöbel-Herstellung bis zu avantgardistischen Möbelexperimenten vielschichtige Einblicke bietet.

Die Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED nimmt Bezug auf die in den späten 60er Jahren stattgefundene Ausstellung „Sitzen 69 gediegene „Tischlersessel“, in der poppige Designikonen oder auch Möbelexperimente gezeigt wurden. Die neue Schau greift wieder das Thema auf und präsentiert auf vier Podesten Sitzgelegenheiten der 1960er Jahre, die in die Designgeschichte eingegangen sind. 

Ebenfalls einem Jubiläum ist die Ausstellung „KUNIIYOSHI +. Design und Entertainment im Japanischen Farbholzschnitt“ gewidmet. Mit der Schau wird die 150-jährige Freundschaft zwischen Österreich und Japan gefeiert und gleichzeitig dem wichtigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, Utagawa Kuniyoshi der rote Teppich ausgerollt. In acht Kapiteln sind nicht nur ausgewählte Blätter aus der Farbholzschnitt-Sammlung des MAK zusammengefasst, es wird auch   in weiteren Kapiteln auf das Leben zu der Zeit des Künstlers und dessen Kollegen im alten Edo eingegangen. 

Parallel zur Ausstellung „KUNIIYOSHI +. Design und Entertainment im Japanischen Farbholzschnitt“ läuft die Ausstellung „UKIYOENOW. Tradition und Experiment“, in der der Frage nachgegangen wird, inwieweit traditionelles Handwerk und digitaler Print sich mit Popkultur und der Kunstsprache Ukiyoe in Einklang bringen lassen.  

Wie sehr Werbung und klassische Werbeträger noch immer unsere Verkaufsentscheidungen beeinflussen, kann man bei einem Rundgang durch die Ausstellung zum Wettbewerb 100 BESTE PLAKATE 18. Deutschland Österreich Schweiz erahnen. Zu dem Wettbewerb wurden 2.353 Plakate eingereicht. Aus dieser enormen Anzahl wurden von einer Jury 100. Plakate ausgewählt und und diese prämierten Plakate können noch bis zum 1. März 2020 begutachtet werden.  

Dem Lebenswerk von Otto Prutscher widmet das MAK eine informative Ausstellung. Prutscher, der eine Hauptrolle in der Entwicklung der Wiener Moderne einnahm, war nicht nur Lehrer und Mitglied von der Sezession bis zur Wiener Werkstätte, er trat auch als Architekt und Designer in den Vordergrund. Sein Schaffen umfasst Bauwerke und Einrichtungen genauso, wie Möbeldesign oder auch Ziergegenstände. Bei der breit angelegten Ausstellung gibt es einen schönen Überblick über die Objekte, die dank des Multitalents Prutschers für die Nachwelt entstanden.

KUNIYOSHI + Design und Entertainment im japanischen Farbholzschnitt MAK DESIGN LAB, bis 16.Februar 2020

UKIYOENOW. Tradition und Experiment MAK Galerie, bis 16. Februar 2020

100 Beste Plakate 18. Deutschland Österreich Schweiz MAK-Kunstblättersaal, bis 1. März 2020

„SITZEN 69“ Revisited MAK-Schausammlung Historismus Jugendstil, bis 29. März 2020

BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG Thonet und das moderne Möbeldesign MAK-Ausstellungshalle, bis 13. April 2020

OTTO PRUTSCHER Allgestalter der Wiener Moderne MAK-Schausammlung Gegenwartskunst, bis 17. Mai. 2020

Öffnungszeiten von 10:00 bis 22:00 Uhr,
Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr,
Montag geschlossen / an Feiertagen auch montags geöffnet.

Öffnungszeiten an und zwischen den Feiertagen 2019

24.12.2019, 10:00–15:00 Uhr,
25.12.2019, 10:00–18:00 Uhr,
26.12.2019, 10:00–18:00 Uhr,
31.12.2019, 10:00–15:00 Uhr,
1.1.2020, 10:00–18:00 Uhr,
6.1.2020, 10:00–18:00 Uhr

MAK, Stubenring 5, 1010 Wien

www.mak.at