Kennen Sie den Auszählreim „Sauerkraut und Rüben, die haben mich vertrieben. Hätte meine Mutter Fleisch gekocht, wäre ich bei ihr geblieben“?
Nun, passend zur kalten Jahreszeit gibt es bei uns relativ oft Sauerkraut und auch Rüben. Damit aber ja niemand vertrieben wird, kommt diesmal noch gschmackiger Surschopf dazu.
Alle haben brav geschmatzt und für Sie hätte ich das passende Rezept dazu:
Für den Surschopf werden 2 Zwiebel geschält und halbiert.
4 Knoblauchzehen schälen.
2 Karotten putzen, in große Stücke teilen.
1 kg gesurten Schopf in etwas Sonnenblumenöl rundum anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Karotten rund um das Fleisch legen. 5 bis 6 Wacholderbeeren und 1 Lorbeerblatt hinzufügen und Fleisch im Backrohr langsam braten. Immer wieder mit eigenem Saft übergießen und wenn nötig mit Gemüse- oder Rindsuppe auffüllen.
Nach der Hälfte der Bratzeit Braten umdrehen, Saft nur mehr seitlich angießen, damit eine schöne Kruste entsteht – fertig.
Für das Stöcklkraut wird 1 mittlerer Krautkopf geputzt, je nach Größe in vier bis sechs Teile geschnitten, dabei den Strunk aber nicht ganz entfernen, damit die einzelnen Blätter zusammengehalten werden.
Einen großen Topf mit Wasser füllen, 2 bis 3 Esslöffel Essig, 1 Teelöffel Zucker, Salz und Kümmel hinzufügen, Kraut einlegen und so lange kochen, bis es noch sehr bissfest ist.
Kraut mit einem Siebschopfer vorsichtig aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen.
Abgetropftes Kraut nach der Hälfte der Bratzeit des Surschopfs in die Bratpfanne rund um das Fleisch legen und bis zum Garende immer wieder mit Saft übergießen – fertig.
Für die Erdäpfelknödel wird 1/2 kg Erdäpfel gekocht, noch heiß geschält und passiert.
Passierte Erdäpfel mit 2 Dotter, 3 dag zerlassener Butter, circa 5 Esslöffel Grieß, circa 5 Esslöffel Mehl und einer Prise Salz vermischen.
Aus dem Teig eine dicke Rolle formen, in Scheiben schneiden und Knödel formen.
Wasser salzen, zum Kochen bringen, Knödel einlegen und schwach köcheln bis sie sich drehen – fertig.
Surschopf portionieren, Stöcklkraut und Erdäpfelknödel hinzufügen und mit viel Saft übergossen servieren – guten Appetit!
