Aufgrund der bisherigen Trockenheit sind Kürbisse eindeutig kleiner geraten als in den Vorjahren. Alles kein Problem, da Hokkaido-Kürbis ja nicht durch ihre Größe, sondern durch ihren Geschmack und ihre leichte Verarbeitungsmöglichkeit punkten.
Diesmal werden Kürbisspätzle fabriziert, die dann mit einer cremigen Käsesauce auf den Tellern landen. Als kleine Ergänzung bieten sich Röstzwiebeln an und als Drüberstreuer gibt es viel frischen Salat nach Angebot.
Für die Kürbisspätzle werden 25 dag Hokkaido-Kürbis gewaschen halbiert und die Kerne entfernt. Kürbis ungeschält kleinwürfelig schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen.
Kürbiswürfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, 1/8l Wasser hinzufügen und Kürbis im Backrohr rund 30 Minuten unter mehrmaligen Wenden backen.
Kürbis abkühlen lassen und pürieren.
Pürierten Kürbis und 40 dag glattes Mehl mit 4 Eiern, etwas Salz, Pfeffer und Muskat sowie circa 160 ml Milch zu einem mittelfesten Spätzleteig verarbeitet.
Teig durch ein Spätzlesieb in kochendes Salzwasser drücken. Wenn die Spätzle oben schwimmen sind sie fertig.
Spätzle abseihen und gut abtropfen lassen – fertig.
Für die Käsesauce wird 1 kleine Zwiebel geschält und fein gerieben.
Zwiebel in wenig Öl kurz anrösten, mit 1/16 l Weißwein ablöschen, mit 3/8 l Milch und 1/4 l Schlagobers zum Kochen bringen.
15 dag Emmentaler reiben, kleinweise zufügen, unter Rühren auflösen, sanft einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken – fertig.
Für die Röstzwiebeln werden 2 große Zwiebeln in dünne Ringe oder kleinwürfelig geschnitten und mit Mehl bestäubt. Mehl abklopfen, Zwiebeln in Öl goldgelb rösten, salzen und abseihen – fertig.
Kürbisspätzle mit Käsesauce gut vermischen, mit geröstetem Zwiebel bestreuen und mit Salat nach Saison servieren – guten Appetit!
