Meist gibt es eine kräftige Grießspeckknödel-Suppe bei uns in der kühleren Jahreszeit. Da aber das derzeitige „Aprilwetter“ nervt, wird den grauen Regenwolken eben mit einer gschmackigen Suppe ein Schnippchen geschlagen.
Für die Zubereitung der Rindsuppe werden 30 dag Karotten, 30 dag gelbe Rüben, 30 dag Zeller, 2 Petersilienwurzel, 6 Champignons gewaschen, geputzt und blättrig geschnitten. 2 Zwiebel schälen, blättrig schneiden. Einige Blättchen Liebstöckel fein hacken.
50 dag Rindsknochen und blättrig geschnittenes Gemüse in etwas Fett anrösten. Wenn sich die Wurzeln gelb färben, blättrig geschnittene Zwiebeln dazugeben, mit circa 4 l Salzwasser aufgießen und aufkochen lassen.
2 kg Schulterscherzel kurz waschen und in das heiße Suppenwasser einlegen. Die Suppe einmal aufwallen lassen, Liebstöckel, 6 bis 8 Pfefferkörner, etwas geriebene Muskatnuss dazugeben, Suppe sehr langsam köcheln lassen bis das Fleisch weich ist. Knochen und Fleisch aus der Suppe nehmen, Gemüse klein schneiden und mit der Suppe servieren – fertig.
Für die Grießspeckknödel wird 1 Ei abgewogen.
2 eischwer groben Grieß und 1 eischwer Butter abwiegen.
10 dag geselchten Speck in sehr kleine Würfel schneiden.
Butter cremig rühren, mit etwas Grieß binden, 1 Ei und restlichen Grieß einrühren, Speck unterheben, mit Salz und Muskat würzen und Masse circa 25 Minuten rasten lassen.
Kleine Knödel formen, in schwach wallende Rindsuppe einlegen und im offenen Topf leicht wallend köcheln lassen.
Topf vom Herd nehmen, Grießspeckknödel noch etwas ziehen lassen – fertig.
Grießspeckknödel-Suppe eventuell mit klein geschnitten Schnittlauch servieren – guten Appetit!
