Löwenzahnsuppe

Bei Wildkräutern scheiden sich schnell die Geschmäcker. Etliche Genießer oder Genießerinnen können es gar nicht mehr erwarten, dass sie aus dem Boden sprießen, andere wieder machen einen großen Bogen um sie oder sie entfernen sie, sobald sie auch nur ein Blättchen von ihnen im Rasen erspähen.

In diese Kategorie fällt unzweifelhaft Löwenzahn, dessen ältere Blätter auch noch mit einem bitteren Geschmack aufwarten und von mir deshalb nur die zarten Blättchen zum Kochen genutzt werden.

Diesmal wurde eine Löwenzahnsuppe gebraut, die, verfeinert mit Frischkäse, dann mit gerösteten Brotwürfeln serviert wurde und kein Hauch von bitterem Geschmack trübte das Essvergnügen.

Für die Löwenzahnsuppe werden 3 Handvoll junge, hellgrüne Löwenzahnblätter gut gewaschen und kurz in kochendem Wasser blanchiert. Blätter abseihen, abtropfen lassen und grob hacken.
1 Schalotte putzen und fein hacken.
1 großen oder 2 kleine Erdäpfel schälen und reiben.
Schalotte in 1 bis 2 Esslöffel Butter anlaufen lassen, Löwenzahn und Erdäpfel hinzufügen, kurz durchrösten, mit 3/4l Wasser aufgießen, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen und so lange kochen, bis die Erdäpfel gar sind.
Suppe von der Hitze nehmen, 15 dag fein passierten Frischkäse hinzufügen und im Mixer alles gut mixen.
Löwenzahnsuppe noch einmal mit Salz, Pfeffer und einigen Tropfen Zitronensaft abschmecken, wenn nötig noch einmal wärmen – fertig.

Löwenzahnsuppe mit gerösteten Brotwürfeln servieren – guten Appetit!

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