Florentiner Apfelkuchen

Es ist Ihnen vielleicht bereits aufgefallen, dass unsere Rezeptvorschläge schon ganz dem Herbst geschuldet sind. Da passt ein Florentiner Apfelkuchen bestens ins Geschehen, der mit reifen, saftigen Äpfeln und einer Schicht aus Mandeln nicht nur Zuckergoscherln zufriedenstellen kann.

Für den benötigten Mürbteig werden 45 dag glattes Mehl mit einer Prise Salz vermischt.
30 dag kalte Butter reiben und mit Mehl schnell verbröseln.
Mehlmischung mit 15 dag Staubzucker und abgeriebener Schale einer Biozitrone vermengen. Masse 1/2 Stunde kalt stellen. In die kalte Mischung 3 Dotter und circa 2 Esslöffel kalte Milch einarbeiten und alles rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.
Teig in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank circa 1 Stunde rasten lassen.

Danach den Teig ausrollen, in eine gefettete Springform oder auf ein Blech legen, dabei einen kleinen Rand hochziehen, den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen, Fülle darauf verteilen Kuchen im vorgeheizten Backrohr bei 190° C Ober- und Unterhitze oder 170° C Umluft, bei einem Gasbackrohr auf Stufe 3, rund 35 Minuten vorbacken.

Vorgebackenen Kuchen aus dem Backrohr nehmen, Mandelkruste darauf verteilen und im Backrohr goldgelb backen – fertig.

Für die Fülle werden 1 kg säuerliche Äpfel gewaschen, geschält, vom Kerngehäuse befreit und grob geraspelt oder in kleine Stücke geschnitten.
Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, mit Zimt und 10 dag Zucker vermischen.

Für die Mandelkruste werden 10 dag Mandeln kurz in kochendes Wasser getaucht, mit einem Siebschöpfer herausgenommen. Mandeln auf Küchenkrepp abtropfen lassen, aus der Schale drücken und zu Mandelblättchen spalten.
10 dag Butter in einem Topf schmelzen, 10 dag Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker einrühren und kurz aufkochen. Mit 3 bis 4 Esslöffel Milch ablöschen und Mandelblättchen unterrühren.

Florentiner Apfelkuchen auskühlen lassen, in Stücke teilen und je nach Gusto mit einem Gupf Schlagobers servieren – guten Appetit!

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