„Höhlen – Schatzkammern der Wissenschaft“ im NHM Wien

Faszinierend, diese unterirdischen Welten, sprich Höhlen, die uns seit Menschengedenken in den Bann ziehen.

Dank ihrer wildromantischen Erscheinungsformen, ihren Stalaktiten und Stalagmiten sind sie eine Augenweide und faszinieren. Ob glitzernde Eishöhlen, formenreiche Tropfsteinhöhlen oder bis zu Höhlen, die durch Lava gebildet wurden, reicht der weite Bogen.

Aber die weltweit existierenden Höhlensysteme sprechen uns nicht nur optisch an, da besonders Karsthöhlen als Wasserspeicher fungieren und bis zu 20% des Trinkwasserbedarf abdecken.

Für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind sie eine wahre Fundgrube, da Höhlenräume über mehrere Millionen Jahre bestehen können und die Entstehungsgeschichte wie ein offenes Buch zu lesen ist. Sie dienten und dienen noch immer als Rückzugsort für zahlreiche Tiere, auch unsere Vorfahren schätzen den Schutz, den Höhlen boten und noch heute werden seltene Pflanzen bei wissenschaftlichen Exkursionen entdeckt.

Alle Interessierten, die tiefer in die Archive der Vorzeit eintauchen wollen, können dies im Naturhistorischen Museum Wien, in dem zum heuer stattfindenden internationalen Jahr für Höhlen und Karst ein eigener „Höhlenpfad“ angelegt wurde.

Der Pfad führt durch die Schausäle, folgt den Spuren der Vergangenheit und bietet zahlreiche Einblicke in Flora, Fauna und auch Menschheitsgeschichte, die ohne Höhlenforschung weit weniger bekannt wäre.

Im Rahmen des neuen Höhlenpfades wurde ein eigener Katalog aufgelegt, auch ein umfangreiches Begleitprogramm wurde ausgearbeitet.

Nähere Details unter www.nhm-wien.at

Foto: ©V. Holzinger

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