Kuttelsuppe

Wieder mit einer lieben Bekannten unterwegs, die Kutteln mag, diese aber nie zu Hause kocht, da ihr lieber Gespons diese Innerei mehr als ablehnt.
Und siehe da, beim Gasthof, in dem wir einkehrten, stand doch tatsächlich Kuttelsuppe auf dem Menüplan. Da gab es bei ihr kein Halten mehr und einige Zeit später stand die dampfende Schale mit Kuttelsuppe vor ihr.
Ihr hat sie hervorragend geschmeckt und für Sie hätte ich ein passendes Rezept zum Nachkochen.

Für die Kuttelsuppe werden 40dag sorgfältig geputzte Rinderkutteln in einer Mischung aus 1/2l Wasser, 1/4l reschen Weißwein, 2-3 Wacholderbeeren, 1 Lorbeerblatt, 1 Stengel Thymian, 1/2 geschälten, grob geschnittenen Zwiebel, 1 geschälten, grob gehackten Knoblauchzehe und Salz rund 2 Stunden zugedeckt gekocht.
Kutteln zur Seite stellen und im Sud auskühlen lassen.

Ausgekühlte Kutteln aus dem Sud nehmen und faschieren.

1 Knoblauchzehen schälen, fein hacken.
1 Zwiebel schälen, fein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch unter ständigem Rühren in Schmalz oder Butterschmalz goldbraun rösten.
1 – 2 Esslöffel Mehl einrühren und kurz zu einer Einbrenn durchrösten.
1 Esslöffel Essig mit etwas Kochsud vermengen, Einbrenn damit ablöschen, restlichen Sud mit einem Schneebesen oder Mixstab einarbeiten.
Faschierte Kutteln hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran abschmecken, noch einmal kräftig abschmecken und Suppe noch 10 bis 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen – fertig. 

Kuttelflecksuppe mit gerösteten Brotwürfeln servieren – guten Appetit!

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