Architektur im Ringturm – „Unbekanntes Böhmen“

Böhmen und Österreich – in der Donaumonarchie kulturell, wirtschaftlich und durch persönliche Kontakte eng verbunden, bis der Eiserne Vorhang alles Gemeinsame auf viele Jahre trennte.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wachsen, trotz verschiedener Sprachen, Regionen wieder zusammen und politische Grenzen werden zur Nebensache.

Zeit also, den reichen kulturellen Schatz wieder oder neu zu entdecken und dies auch abseits der bekannten Reisziele.

Genau diese Möglichkeit bietet die von Adolph Stiller kuratierte Ausstellung „Unbekanntes Böhmen“, die nach dem Konzept und der Beratung von Stephan Templ zusammengestellt wurde und die im Rahmen des Projektes „Architektur im Ringturm“ bis 16. Oktober 2026 zu sehen ist.

Neben tiefen Einblicke in die Geschichte Böhmens wird anhand von ausgewählten Beispielen der Blick auf Böhmen geschärft und der kulturelle und wirtschaftliche Resonanzraum Mitteleuropas in den Mittelpunkt gerückt.

Der Bogen des Gezeigten reicht von der Romantik über Gotik, Renaissance, Barock und Historismus bis zu zeitgenössischer Architektur und lässt erahnen, über welch außergewöhnlichen Baubestand Böhmen, abseits von bekannten „Trampelpfaden“, verfügt.  

Zu der Ausstellung wurde ein eigener Katalog in Deutsch und Tschechisch aufgelegt, der eigens für den Katalog angefertigtes Fotomaterial sowie bisher unveröffentlichte Abbildungen enthält.

Architektur im Ringturm
Unbekanntes Böhmen
bis 16. Oktober 2026
Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr, (an Feiertagen geschlossen)

Ausstellungszentrum im Ringturm
Schottenring 30, 1010 Wien

Der Eintritt ist frei!

Foto: © Libor Sváček
Netolice • Netolitz, Schloss Kurzweil, Zámek Kratochvíle, 1583–89
Arch. Baldassare Maggi da Arogno

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