Mumok – Spielerisch zum multimedialen Kunstwerk

Mumok – Spielerisch zum multimedialen Kunstwerk

Foto: ©mumok, Fotograf: Niko Havranek
Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch über eine gehörige Portion Kreativität verfügt, man muss ihm nur die Möglichkeit bieten, diese auch auszuleben.

Besonders Kinder und Jugendliche sind experimentierfreudig, neugierig und haben Spaß am Entdecken. Genau hier setzt das mumok an, indem es ab Februar 2019 als erstes österreichisches Museum ein digitales Atelier einrichtet, in dessen Rahmen Kinder von 6 bis 13 Jahren spielerisch in die Welt der modernen Kunst eintauchen können.

Ermöglicht wird das durch eine vom Massachusetts Institute of Technology entwickelte Programmiersprache, die sich, so das mumok, Scratch einfacher Farbblöcke bedient, um dem Computer Anweisungen zu geben und so kinderleicht digitale Kunstwerke entstehen zu lassen. 

Digitale Tools sollen es den jungen Menschen ermöglichen, Bild, Musik und Text miteinander zu verknüpfen und ihre Kreativität voll auszuleben. Kleiner, aber nicht unwesentlicher Nebeneffekt ist, dass durch das Arbeiten mit Scratch gleichzeitig auf spielerische Weise algorithmisches Denken und digitales Programmieren angeeignet wird.

Positiv auch, dass Fehler machen erlaubt und ein offener Umgang mit diesen gepflegt wird. Nur wer Fehler hinterfragt, diese sogar in Positives verwandeln kann, vertieft Lerninhalte und setzt sich mit Problemen auseinander.

Um den kreativen Umgang mit den neuen Technologien zu erlernen, bietet das Museum eigene Workshops für das Scratch Lab an, die in der Semesterferienwoche vom 4. bis 8. Februar 2019 sogar gratis zu besuchen sein sollen.

Am 13. Februar 2019 gibt es einen eigenen Schnupperkurs, der ebenfalls gratis zu besuchen sein soll. 

Des Weiteren sind zahlreiche Workshops geplant, die aber kostenpflichtig zu den diversen Terminen stattfinden.

Nähere Details, genaues Programm und Anmeldungen unter www.mumok.at/de/mumok-scratch-lab

You must be logged in to post a comment Login