Imster Schemenlaufen – Brauchtum in Tirol

Imster Schemenlaufen – Brauchtum in Tirol

Foto: ©TirolWerbung          
Wenn die Sacker, Spritzer, die Kübelemaje, Scheller und Roller samt den Hexen, Bärentreibern und dem Imster Vogelhändler wieder durch die historische Kleinstadt von Imst ziehen, dann strebt der Fasching seinem Höhepunkt zu.

Den auf das Mittelalter zurückgehenden Fasnachts-Umzug gibt es nur alle vier Jahre und er wird nach streng festgelegten Regeln durchgeführt.

Nach uralter Tradition dürfen nur Männer die aus Holz geschnitzten Masken tragen, die in monatelanger Arbeit entstanden. Aber auch auf die tatkräftige Hilfe der Frauen kann nicht verzichtet werden, sie sind beim Anfertigen der schmucken Gewänder gefragt. 

Der 2010 zum immateriellen Kulturerbe Österreichs zählende Schemenlauf beginnt sehr verhalten mit einer Totengedenkmesse. Danach geht es dann so richtig los, wenn Ausrufer und Fanfarenbläser zu Pferd denn Beginn des bunten Spektakels verkünden.

Bis kurz vor dem Betläuten um 18 Uhr, wo alle Masken abgenommen sein müssen, werden Imster Begebenheiten mit viel Humor beleuchtet, auf den Fasnachtswägen können Szenen aus der Geschichte der Stadt bewundert werden und Roller, die den Frühling versinnbildlichen und Scheller, die für den Winter stehen, versuchen bei einem leichtfüßigen Tanz die Oberhand zu erhalten.

Imster Schemenlaufen am 9. Februar 2020
Genaues Programm und nähere Details unter www.imst.at

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