Prag – Die „Stadt der hundert Türme“

Prag – Die „Stadt der hundert Türme“

Mitten im Herzen von Europa liegt Prag, Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Prag, die Stadt die durch Superlative wie „Mutter aller Städte“, hunderttürmige Stadt“, „goldene Stadt oder auch „magische Stadt“ auf sich aufmerksam gemacht hat.
Viele Baumeister haben mitgeholfen, der Stadt ihr heutiges Gesicht zu geben. Prag ist ein einziges gigantisches Museum, erbaut im Laufe der Jahrhunderte in den verschiedensten architektonischen Stilen, die sich zu einem kunstvollem Ganzen fügen.
Hier siedelten bereits die Kelten, denen im 6. Jahrhundert die Slawen folgten. Nach der Burggründung im späten 9. Jahrhundert entstanden rasch rund um die Burg neue Siedlungen. Durch den damals einzigen Weg über die Moldau entwickelte sich die junge Stadt bald zum Handelszentrum. Da wo sich heute die Karlsbrücke befindet, stand einst die Judith-Brücke, eine der ersten Steinbrücken in Europa.

Prag-©-Veronika-Holzinger

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Immer mehr Kaufleute zog es in die Stadt, die sich nun auf der rechten Seite der Moldau niederließen und die ersten romanischen Bauten entstanden. Bald platzte Prag aus allen Nähten, die Siedlungen mussten erweitert werden und Anfang des 14. Jahrhunderts erhielt die westliche Vorburg königliche Stadtrechte. Nach Kleinseite und Altstadt wurde der Hradschin zur dritten unabhängigen Prager Gemeinde.
Auch in der Architektur schlug sich der Reichtum der Stadt nieder und der gotische Baustil hielt Einzug.

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Kein anderer Herrscher hat das Bild Prags so nachhaltig geprägt wie Kaiser Karl IV. Bedeutende Künstler wie Peter Parler und Matthias von Arras wurden für zahlreiche Bauten gewonnen, der Bau des St. Veits Dom wurde fortgesetzt, die Karlsbrücke, eine der bekanntesten Symbole der Stadt, wurde errichtet. Unter der Regentschaft von Karl IV gehörte Prag zu den größten Städten des 14. Jahrhunderts und besaß die erste mitteleuropäische Universität.

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Die folgenden Hussitenkriege im 15. Jahrhundert bedeuteten für Prag das Ende der Blütezeit und die Stadt verlor an Einfluss.
Um 1600 erlebte Prag einen Aufschwung und lockte führende europäische Wissenschaftler wie z.B. Johannes Kepler an. Etliche Bauten im Renaissancestil wie das prächtige Palais Schwarzenberg schmückten nun mit ihrer Pracht das Stadtbild, der Hradschin und die Burg wurden nach einem Brand umgestaltet.

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Doch schon folgten wieder finstere Zeiten. Der zweite Prager Fenstersturz löste den Dreißigjährigen Krieg aus und die Bedeutung Prags sank auf ein Minimum. Die Schweden fielen ein und zerstörten zum Teil das Stadtbild. Trotz der Kriegswirren entstanden imposante Adelspaläste im Barockstil, der bis Ende des 17. Jahrhunderts auch die Kirchenbauten prägte. Große Barockbaumeister wie etwas Johann Bernhard Fischer von Erlach konnten sich hier genauso entfalten wie etwas Christoph Dientzenhofer und sein Sohn Kilian Ignaz. So ist heute noch die St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite eine der wertvollsten Barockbauten nördlich der Alpen. In dieser Zeit entstand auch das Clementinum, eines der größten Barock-Gebäudekomplexe in Mitteleuropa, mit seinem barocken Bibliothekssaal, der einen einzigartigen Globus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt.

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Die im 19. Jahrhundert stattfindende industrielle Revolution nahm die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich auch im Stadtbild widerspiegelte. Moderne Straßen wurden gebaut, eine städtische Kanalisation angelegt, und das erste Gaswerk nahm seinen Betrieb auf.
Ganze Stadtviertel verschwanden, im Gegenzug wurden wahre Schätze von Rezessionshäusern und Bauten in kubistischem Stil errichtet. Prächtige Bauten in Prager Jugendstil-Architektur, mit den so typischen Ornamenten, Formen und Pflanzen-Motiven und der verschwenderischen Verwendung von Gold entstanden.
Da Prag von beiden Weltkriegen baulich kaum in Mitleidenschaft gezogen und schon in den dreißiger Jahren ein Errichtungsverbot für Hochhäuser in der Innenstadt erlassen wurde, ist die historische Bausubstanz nahezu völlig erhalten.

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Bereits 1992 wurde das historische Stadtzentrum in die UNESCO Weltkulturerbeliste aufgenommen und begeistert mit den verwinkelten Gässchen und den wie Perlen aufgereihten verschiedensten Stilen.
So wie in fast jeder größeren Stadt ist auch in Prag das Auto die zweite Wahl. Eine neue Rail-Jet Verbindung schafft Wien – Prag in etwas mehr als 4 Stunden, Prag selbst hat ein gut ausgebautes Metro-Netz und weite Teile der Innenstadt können sowieso nur zu Fuß erforscht werden.

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Wer es etwas bequemer will, kauft sich eine 24 oder 72 Stunden Karte für Touristen. Diese Karten gelten in allen öffentlichen Verkehrsmitteln für die Dauer ihrer Gültigkeit und sind in Verkaufsstellen in den U-Bahn Stationen und in einigen Touristeninformationsbüros erhältlich. Unser Besuch bei der Touristeninformation am Prager Hauptbahnhof war leider nicht sehr erfolgreich. Es gab weder die Tickets noch einen kleinen, kostenfreien Plan für die Jackentasche.

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Da unser Hotel nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof und vom Wenzelsplatz entfernt lag, konnten wir die Tickets und auch einen kleinen Stadtplan beim Touristenkiosk am Wenzelsplatz besorgen.
Gleichzeitig ausgestattet mit einem Stadtplan, in dem auch die Straßenbahnlinien eingezeichnet sind, erreicht man rasch und einfach fast jede Sehenswürdigkeit außerhalb der Fußgängerzonen.

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Besonders nett ist eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 22. Einfach fast bis zum Kloster Strahov fahren, dem Kloster einen Besuch abstatten und dann über den Loreto-Platz gemütlich, beim Palais Schwarzenberg und dem Erzbischöflichen Palais vorbei, zum größten geschlossenen Burgenensemble der Welt, der Prager Burg, schlendern.

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Wer will kann auch mit der historischen Standseilbahn auf den 318 m hohen Petrin hinauffahren und von dort aus zum Kloster Strahov und weiter zur Prager Burg spazieren.

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Die Prager Burg ist der jahrhundertealte Herrschaftssitz der böhmischen Könige und heute die offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Punkt 12 Uhr kann man im Burghof die sehr stramm durchgeführte Wachablöse miterleben, die immer sehr viele Touristen anzieht. Die Besichtigung der Prager Burg dauert mindestens einen halben Tag und führt vom Mittelalter quer durch alle Baustile bis ins 20. Jahrhundert.

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Imposant der St.-Veits-Dom, eine der größten und bedeutendsten Kirchen der Stadt, wunderschön auch das spätgotische Gewölbe im Alten Königspalast. Auch findet man hier die St.-Georgs-Basilika, eine der ältesten Sakralbauten Mitteleuropas.
Immer bergab geht es zum Waldstein-Garten mit dem prunkvollen barocken Palais, das heute das Comenius-Museum beherbergt.

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Überhaupt hat die Prager Kleinseite schmucke Architektur-Juwele zu bieten. Hier offenbart sich Prag in all seiner barocken Schönheit, hier findet man die St.-Niklas-Kirche, das Werk der beiden bedeutenden Prager Barockbaumeister Christoph und Kilian Ignaz Dientzenhofer. Hier findet man auch die meisten barocken Paläste, hier ist auch der Kleinseitner Ring, der bereits im 13. Jahrhundert angelegt wurde. Im Smricky-Palais wurde der Zweite Prager Fenstersturz beschlossen, der den Dreißigjährigen Krieg auslöste. Sehenswert auch die Neruda-Gasse, deren Fassaden vorwiegend vom Hochbarock geprägt sind. Die Wallfahrtskirche St. Maria de Victoria beherbergt das Prager Jesuslein, das noch immer Pilger aus der ganzen Welt besuchen.

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Im unteren Teil der Kleinseite lockt die Halbinsel Kampa mit ihren zahlreichen Cafés und Restaurants. Durch einen Park gelangt man zur Galerie für zeitgenössische Kunst, hier gibt es sogar eine alte Mühle zu bewundern.

Wer dann immer weiter flussaufwärts spaziert, kann die prächtigen Fassaden der Häuser bewundern, die zum Großteil liebevoll restauriert wurden.

Tipp: Wenn dann die Fußsohlen vom vielen Herumwandern schon zu rauchen beginnen, nimmt man einfach den Lift von der most Legii auf die Insel Strelecky Ostrov und besucht das gleichnamige Restaurant. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf das Nationaltheater und auf die Moldau, hier gibt es Schmankerl vom Feinsten und den passenden Wein dazu, hier ist ein Platz zum Wohlfühlen.

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Nach dem Rasten sollte man auf der Kleinseite weiter bis zur Jiraskuv most spazieren, dort über die Moldau auf die andere Seite wechseln, um genau dort auf das „Tanzenden Haus“ zu stossen. Das „Tanzende Haus“, in den 1990er Jahren vom Architekten Frank Gehry entworfen, mit Interieurs der tschechischen Architektin Eva Jiricna gestaltet, erinnert an die Tänzer Ginger und Fred und gehört zu einen der wenigen modernen Häuser in Prag, die sehenswert sind.

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Nur wenige Schritte weiter befindet sich die Kirche St. Kyrill und Method und nicht weit entfernt die Kirche St. Ignatius, die im Inneren schöne Stuckaturen beherbergt. Auch das Fausthaus ist nicht weit und das Emmauskloster mit seinem Kreuzgang, wo wertvolle gotische Wandmalereien zu finden sind. Von hier aus sollte man die Kirche St. Johann von Nepomuk am Felsen besuchen, die mit ihrem Fresko mit der Himmelfahrt des heiligen Nepomuks brilliert.
Jetzt ist es nicht mehr weit zum nationalen Kulturdenkmal Vysehrad, einer Burganlage, die nach dem Felsplateau am rechten Moldau-Ufer benannt ist. Vom geschichtsträchtigen und sagenumwobenen ältesten Königssitz Böhmens besitzt man einen wunderschönen Blick auf Prag, von hier wurde einst der Schiffsverkehr auf der Moldau kontrolliert.
Gleich in der Nähe befindet sich der Kulturpalast und die Metro-Station Vysehrad, von der man die Möglichkeit hat, mit der Metro bis zur Station Muzeum zu fahren.

Gleich bei der Metro-Station Muzeum findet man das Nationalmuseum und einen Katzensprung entfernt ist das Denkmal des heiligen Wenzels und der Wenzelsplatz.

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Der Wenzelsplatz, einst von Karl IV. im 14. Jahrhundert als strategische Verbindung zwischen den Befestigungen der Alt- und Neustadt angelegt, war Schauplatz von Massendemonstrationen und großen Kundgebungen und spielte in der Geschichte der Republik eine enorme Rolle. Heute ist der Wenzelsplatz von Hotels, Geschäftslokalen von Einkaufsketten, Fast Food-Restaurants, Boutiquen, Bars und auch Casinos geprägt, hier findet „big shopping“ der Touristen und Einheimischen statt. Die Häuser rund um den Wenzelsplatz besitzen wunderschön renovierte Fassaden, hier herrscht Jugendstil, Barock oder Neugotik, hier finden Fotofans herrliche Motive.

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Wer mag, macht vom Wenzelsplatz aus einen kleinen Spaziergang zum Karlsplatz und dem Neustädter Rathaus, das durch den Ersten Prager Fenstersturz Weltgeschichte schrieb.
Von hier ist es ein kleiner Spaziergang zur Moldau und zur most Legii oder zur Bethlehemskapelle, von der seinerzeit wesentliche Impulse für die hussitischen Bewegung und die böhmische Reformation ausgingen. Sehenswert auch die Gebäude in der Husgasse und Kettengasse. Das Palais Clam-Gallas wurde von Fischer von Erlach erbaut und besitzt eines der prächtigsten Treppenhäuser des Prager Barocks. Über die mit herrlichen Bauten gesäumte Karlsgasse, die einst zum sogenannten Königsweg gehörte, gelangt man entweder zum Altstädter Ring oder zur Karlsbrücke.

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Die Karlsbrücke, bewacht von 31 Statuen-Gruppen und zwei Türmen, war die erste Verbindung zwischen Altstadt und Kleinseite. Heute ist sie ein Anziehungspunkt für Touristen und sicher eines der meist fotografierten Motive Prags.
Wer jetzt nicht Richtung Altstädter Ring sondern die Moldau abwärts spaziert, gelangt bald zum Clementinum und bald darauf zum Haus der Künstler, dem Rudolfinum. Gleich vis-a-vis bietet das Kunstgewerbemuseum unter anderem eine wertvolle Sammlung alter Gläser.

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Das Prag einst ein wichtiges Zentrum der jüdischen Gemeinden in Mitteleuropa war, dass bezeugen noch heute die alten Synagogen, der Alte Jüdische Friedhof und das jüdische Rathaus in der Josefstadt. Auf dem Alten Jüdischen Friedhof sollen mehr als 200.000 Menschen begraben liegen und heute findet man noch in etwa 12.000 Grabsteine, die an die Toten erinnern.

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Die Altneusynagoge ist die älteste Synagoge in ganz Europa und wird heute noch als Gotteshaus genutzt. Hier kann man sich auch auf die Spuren Franz Kafkas begeben, hier findet man eine Kafka-Gedenkstätte und eine Ausstellung von Kinderzeichnungen aus dem KZ Theresienstadt.

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Die wunderschön renovierten Bürgerhäuser strahlen dezenten Luxus aus. In den Gassenlokalen haben sich nicht nur die berühmtesten Modehäuser der Welt eingekauft oder eingemietet. Wer hier einkauft, sollte über ein gut gefülltes Bankkonto verfügen und die Platin-Card sein eigen nennen.

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Ein kurzes Stück weiter stößt man auf eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt, auf den Altstädter Ring. Hier steht auch das Altstädter Rathaus mit seiner berühmten Astronomischen Uhr. Die 70 Meter hohen Türme der Teynkirche, einst die Hauptkirche der Hussiten, ragen über die schmucken Fassaden der einzelnen Häuser, die St.-Niklas-Kirche, das Altstädter Gegenstück zur gleichnamigen Kirche auf der Kleinseite steht hier und beinhaltet prächtige Fresken. Hier befindet sich auch das Jan-Hus-Denkmal und ein Kreuz am Boden vor dem Rathaus erinnert an finsterere Zeiten, denn hier stand einst das Schafott.

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Straßenkaffees, Touristenmassen, Verkäufer von diversesten Krimskrams – am Altstädter Ring geht es rund.
Wem das Gewurrl dann doch zuviel wird, kann seine müden Füße bei einem Gläschen Wein oder Kaffee und Kuchen nicht weit entfernt ausrasten.

Tipp: Im Haus Zur Schwarzen Madonna, in der Dum U Cerne Matky Bozi Ovocny trh 19, befindet sich das Grand Cafe Orient, das mit wunderschönem Interieur im kubistischem Stil aufwartet. Der Kaffee ist ausgezeichnet, die Mehlspeisen ein Gedicht, das Personal zuvorkommend und wer mag, bekommt sogar ein gutes Vierterl Wein aus Niederösterreich.

Prag_copyright Helmut Holzinger

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Wer Prag erforschen will, sollte sich unbedingt Zeit nehmen. Es gibt so viel zu entdecken, auch ohne den Besuch eines Museums sind drei, vier Tage schnell dahin. Auch sollte man sich bewusst sein, dass Prag ein Touristenmagnet ersten Ranges ist. Derzeit scheint die Stadt besonders bei Gästen aus Japan beliebt zu sein. Noch ist keine Saison, aber zur Hauptreisezeit kann es bei den Sehenswürdigkeiten und in den schmalen Gässchen schon eng werden.

Noch ein Tipp: Unter www.myczechrepublic.com/de/prag findet man so allerlei Wissenswertes, um sich auf seinen Prag-Besuch vorzubereiten.

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