„Thonet oder vielleicht Do‘ Net?“ im Rauchfangkehrer-Museum

Sie waren der Inbegriff modernen Wohndesigns, diese Bugholzmöbel, die vor mehr als 200 Jahren vom Tischlermeister Michael Thonet entwickelt wurden.

Alles was Rang und Namen hatte wollte diese Objekte besitzen und sein Heim damit ausstaffieren. Diese Klassiker des modernen Möbeldesigns sind noch heute begehrte Sammlerstücke und wenn Produkte heiß begehrt sind, dann werden sie auch gerne kopiert.

Derzeit läuft im Rauchfangkehrer-Museum die Sonderausstellung „Thonet oder vielleicht Do‘ Net?“, bei denen die Bugholz-Möbel die Hauptrolle spielen.

Zwölf Sammler und Sammlerinnen haben für die Ausstellung über 150 Bugholz-Möbel aus ihrem Besitz zur Verfügung gestellt.

Von Erzeugnissen im Thonet-Stil bis zu echten Exemplaren wird da einiges geboten. Die breite Palette reicht von klassischen Schaukelstühlen bis zu einer Schlafliege oder zu Betstühlen.

Zahlreiche Objekte und Druckwerke ergänzen die Ausstellung und wie schon der Titel der Sonderausstellung aufzeigt, wird auch das Thema von Imitaten nicht ausgespart.

Die Schau, die eigentlich bereits Ende Mai 2021 beendet werden sollte, wurde wegen der Corona-Pandemie jetzt bis 29. Mai 2022 verlängert und kann jeweils am Sonntag, außer in den Schulferien, von 10:00 bis 12:00 Uhr kostenlos besucht werden.

„Thonet oder vielleicht Do‘ Net?“
bis 29. Mai 2022
jeweils Sonntag, außer in den Schulferien, von 10:00 bis 12:00 Uhr

Rauchfangkehrer-Museum
1040 Wien, Klagbaumgasse 4

www.bezirksmuseum.at

www.rauchfangkehrermuseum.at

Foto: Ausstellungsansicht „Thonet oder vielleicht Do`Net?“, ©Rauchfangkehrer-Museum Wien

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