Bei Fahrradhelmen ist es genau so, wie es einst bei der Verpflichtung zum Anlegen eines Sicherheitsgurtes beim Autofahren war.
Zuerst wurde gegrantelt und jetzt ist es eine Selbstverständlichkeit, den Gurt vor dem Losfahren anzulegen. Und auch bei Fahrrad-Fans hat es sich schon lange herumgesprochen, dass ein passender Helm schwere Kopfverletzungen reduzieren kann und das Risiko tödlicher Unfälle senkt.
In Kooperation mit dem Amsterdamer Designstudio APE und dem weltgrößten Helmherstelleer Strategic Sports entwickelte das niederländische Startup headfirst den Fahrradhelm Echo Pro, der seit seiner Einführung bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
Da der nach EN 1078 (EU) und CPSC (USA) für Radfahren und urbane Mobilität zertifizierte Echo Pro bei der Herstellung auf expandiertes Polypropylen (EPP) setzt, soll er mit einem Aufprallschutz aufwarten, der nicht nur für einen einzelnen Aufprall ausgelegt ist, sondern auch mehrere Hopalas aushalten können soll.
Sollte nach einem Aufprall doch eine Beschädigung auftreten, soll der Helm im Zuge des Crash-Replacement-Programms mit einem 40% Rabatt auf einen neuen Helm getauscht werden können.
Was den Echo Pro besonders auszeichnet, ist, so der Hersteller, sein Ansatz beim Rotationsschutz: Die meisten Helme bestehen diesen Test nur dank nachträglich eingebauter Zusatztechnik — beim Echo Pro ist dieser Schutz, so headfirst, von Anfang an in die Konstruktion integriert. Bei einem Aufprall auf den Hinterkopf ist der Echo Pro, so der Hersteller weiter, in ersten Tests doppelt so effektiv wie herkömmliche Modelle.
Dank der zum Patent angemeldeten Passform-Technologie „SafeFit®-System“ soll sich der Helm ganz ohne Verwendung von Drehknöpfen nahezu jeder Kopfform anpassen können.
Der in den Größen XS/S (51-56cm) und M/L (55-61cm) erhältliche Echo Pro soll so konstruiert sein, dass er, was gerade bei Kindern wichtig ist, mitwachsen kann und ganz ohne Druckpunkte und unbequemer Einstellungen sicher und bequem sitzen soll.
Damit ein Austausch unkompliziert über die Bühne gehen kann, sollen die aus recycelten Materialen gefertigten Kinnriemen und Schnalle als modulares System zur Verfügung stehen.
Für noch mehr Sicherheit soll das mit einem Lithium-Akku betriebene sensorbasierte Rücklicht, das im Helm integriert ist, sorgen können. Das Rücklicht leuchtet automatisch bei Tag oder Nacht auf, so der Hersteller, sobald der Fahrer oder die Fahrerinn langsamer wird.
Die Ladung des im Inneren des Helm platzierten, mit einer magnetischen Schnalle klemmfrei und einhändig fixierbaren Akkus erfolgt per USB-C, die Ladezeit wird mit zwei Stunden angegeben, die Betriebsdauer bei einer Vollladung soll zwischen 8 bis 10 Stunden betragen.
Und damit das Argument erst gar nicht aufkommt, dass der Helm optisch unattraktiv sei, gibt es den mit dem iF Design Gold Award 2026, dem Cycling World Europe Award und dem Silberpreis in der Startup-Kategorie bei der Micro Mobility Europa ausgezeichneten Echo Pro in den Farben Schwarz, Beige und Grün.
Der UVP wird vom Hersteller mit jeweils 169 Euro angegeben.
www.headfirsthelmets.com
Foto: ©headfirst
