Entdeckungstour in Salzburg

Entdeckungstour in Salzburg

Wenn wir schon im Salzburgischen und in Oberösterreich unterwegs sind, dann ist einfach ein Besuch in einer unserer Lieblingsstädte, in Salzburg, fest eingeplant. 

Diesmal waren wir mit dem Wohnmobil unterwegs und testeten gleich den neuen Stellplatz, der am Rande der Stadt liegt. Gleich vorweg – alles paletti, genau so, wie es sein sollte. Großer Pluspunkt nebenbei – du kann das Womo ruhig stehen lassen, denn die Bushaltestelle ist gleich vor dem Platz angesiedelt und in circa 20 Minuten landest du per Bus punktgenau in der Salzburger Innenstadt.

Und wenn wir schon mit den Öffis unterwegs sind, dann kann die Salzburg Card nicht schaden, mit der nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel in Salzburg gratis genutzt werden können, sondern die dir auch freien Zutritt zu verschiedenen Attraktionen gewährt. 

Salzburg, ©V. Holzinger

Nach einem kleinen Spaziergang durch die Getreidegasse war unser erstes Ziel, so wie immer, die Festung Hohensalzburg.
Also hinauf mit der Festungsbahn, der ältesten noch in Betrieb befindlichen Standseilbahn Österreichs.
Da wir noch nie, ich muss es zu unserer Schande gestehen, die Innenräume des Wahrzeichens der Stadt besucht haben, absolvierten wir diesmal eine Führung durch Teile der Festung.
Bei wunderbarem Wetter erkletterten wir den Turm und hatten einen grandiosen Ausblick auf die verschneiten Berge und auf die Stadt samt Umland.
Mit dem Audioguide durch die Räume und zum Schluss noch beim „Salzburger Stier“ vorbei, dann einen kleinen Rundgang durch die Burganlage und schon ging es wieder hinunter zur Altstadt.

Beim Holzermayr und beim Fürst Mozartkugeln als kleines Mitbringsel und für uns als Nascherei erstanden und dann natürlich Salzburger Nockerl geschmatzt. 

Salzburg, ©V. Holzinger

So gestärkt waren wir für neue Eindrücke gerüstet. Unser nächster Besuch galt dem Domquartier Salzburg.
Bei einem Rundgang erkundeten wir nicht nur die prachtvollen Räume, sondern bewunderten auch die wertvollen Exponate der Residenzgalerie, der Erzdiözese und der Erzabtei St. Peter.
Wunderschön auch wieder die Ausblicke, die auf Salzburg möglich waren und hochinteressant auch der Blick in den Dom aus ungewöhnlicher Perspektive.

Noch ein kleiner Bummel durch die Altstadt, einen Energieschub mit einem Kaffeetscherl verpasst und dann ab ins Womo, um am nächsten Tag mit neuem Elan wieder durchzustarten.

Zuerst ein kleiner Bummel durch den Mirabellgarten, dann über den Makartsteg zum Franz-Josef-Kai, wo die Schiffsanlegestelle der Salzburg Stadt Schiff-Fahrt ist.

Vorbei an der Altstadt, dem Kapuzinerberg, den Villenvierteln und der Naturlandschaft der Salzach, immer mit Blick auf die tierverschneiten Spitzen des Hagen- und Tennengebirge, tuckerten wir mit dem Panoramaboot dahin.
Danach wieder retour, einen „Tanz auf der Salzach“ als kleinen Drüberstreuer und schon hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen. 

Salzburg, ©V. Holzinger

Als nächsten Programmpunkt wählten wir die Stiegl-Brauwelt, die per Bus und einem kleinen Fußweg leicht zu erreichen ist. Nicht uninteressant, aber auch nicht ganz, was wir uns erwartet hatten.
Da Mittag schon lange vorbei war und der Hunger nagte, wollten wir gleich mit einer größeren Kleinigkeit Abhilfe schaffen. Da der Gastgarten, trotz Kaiserwetter, noch geschlossen war, fuhren wir wieder in die Stadt, saßen vis-a-vis der Altstadt in einem Gasthausgarten, genossen den Ausblick auf die Festung und ließen es uns gut schmecken. 

Den letzten Tag unseres Aufenthaltes wollten wir langsam angehen. Zuerst ein groß angelegter Bummel durch Salzburg und dann mit dem Mönchslift hinauf auf den Mönchsberg.
Bei strahlendem Sonnenschein spazierten wir Richtung Festung, schauten von oben auf die Altstadt um dann noch ein Weilchen auf einem Sonnenplätzchen bei Kaffee und Salzburger Nockerln das Geschehen rund um uns zu beobachten. 

Am nächsten Tag sattelten wir wieder unser Womo, denn unser Kurzurlaub war leider zu Ende – aber versprochen – wir kommen bald wieder. 

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