Gleich mit zwei Sonderausstellungen verwöhnt das Leopold Museum derzeit sein Publikum.
In einer groß angelegten Retrospektive zeigt das Museum die berühmtesten Werke von Gustave Courbet.
Courbet, dem „Enfant terrible“ der französischen Kunstszene im 19. Jahrhundert, der sich mit seinem Schaffen über alle Konventionen hinwegsetzte und dessen Werke heiße Diskussionen auslösten, wird bis 21. Juni 2026 noch der sprichwörtliche „Rote Teppich“ ausgerollt.
In der Ausstellung „Gustave Courbet. Realist und Rebell“ gibt es für alle Kunstaffine einen umfassenden Überblick auf alle Schaffensphasen des Künstlers, der zu den bedeutendsten Vertretern des Realismus zählt.
Einen Streifzug durch rund 100 Jahre Kunstgeschichte können Besucher und Besucherinnen in der Sonderausstellung „Premiere! Die Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank“ absolvieren.
Die Sammlung, die bisher, bis auf wenige Ausnahmen, nicht öffentlich zugänglich war, bildet einen Querschnitt österreichischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ab und gibt einen umfassenden Überblick über gesellschaftliche Veränderungen und über die Verarbeitung dieser durch Künstler und Künstlerinnen,
Mit insgesamt 110 Werken werden Stilrichtungen präsentiert, die in den letzten hundert Jahren das Schaffen von Künstlern und Künstlerinnen beeinflussten und wie die dadurch entstandenen Bildwelten die jeweiligen Lebensrealitäten widerspiegeln.
Beide Ausstellungen werden durch Kunstvermittlungsprogramme ergänzt, auch wurde ein Katalog zu der jeweiligen Ausstellung aufgelegt.
Kleiner Tipp am Rande: Jeden ersten Donnerstag im Monat ist im Zuge der „Porr Night“ der Eintritt von 18:00 bis 21:00 frei!
Gustave Courbet
Realist und Rebell
bis 21. Juni 2026
Premiere!
Die Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank
bis 11. Oktober 2026
Leopold Museum – Privatstiftung
MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Nähere Details unter https://leopoldmuseum.org
Bild: Ausstellungsansicht PREMIERE! Die Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank, ©Leopold Museum, Wien, Foto: Leni Deinhardstein
