Safranreis mit Hühnerkeulen

Österreich war einst Topanbaugebiet von Safran. Da die Ernte des „Roten Gold“ extrem zeitaufwendig ist, stiegen Bauern und Bäuerinnen auf andere Produkte um und jahrelang war Safran nur als Importware erhältlich. Seit einigen Jahren wird nun diese Anbaulücke gefüllt und Safran aus Österreich ist wieder erhältlich. Da beim Kochen Safran fast nur in homöopathischen Dosen verwendet wird, können auch, trotz des relativ hohen Preises, kostengünstig schmackhafte Gerichte gebrutzelt werden. Wie wäre es mit duftenden Safranreis, der mit Hühnerkeulen-Fleisch auf den Tellern landet.

Für den Safranreis mit Hühnerkeulen werden 4 bis 5 Safranfäden in etwas warmen Wasser für rund 1/2 Stunde eingeweicht.

60 dag ausgelöste und enthäutete Hühnerkeulen mit Wasser abschwemmen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke zerteilen.
1 mittlere Zwiebel schälen und klein schneiden.
1 Knoblauchzehe schälen und pressen.
Zwiebel in etwas Öl andünsten, zerdrückten Knoblauch hinzufügen und ganz kurz mitrösten. Hühnerfleisch hinzufügen und gut durchrösten.
2 größere Schalen Reis hinzufügen und kurz mitrösten.
Mit 4 1/2 Schalen Rindsuppe oder Wasser aufgießen, Safranfäden hinzufügen, mit Salz würzen und Reis unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme so lange köcheln lassen, bis er und das Fleisch durch sind – fertig.

Safranreis mit Hühnerkeulen mit viel Salat nach Saison servieren – guten Appetit!

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