Mostviertler Schienenradl – Natur und Geschichte sportlich erradeln

Mostviertler Schienenradl – Natur und Geschichte sportlich erradeln

Foto: ©V. Holzinger
Eine alte, eben dahin gehende Schienentrasse, schöne Landschaft, Infrastruktur und ein gewisses Gespür für das, was Menschen gerne in ihrer Freizeit unternehmen.

Dass das gut funktioniert, das bewiesen die Verantwortlichen mit dem „Mostviertler Schienenradl“, das am Standort Ruprechtshofen im Melktal immerhin in acht Jahren an die 64.000 Gäste begrüßen konnte, die die Schmalspurstrecke Ruprechtshofen nach Wieselburg nutzten.

Nun ist die Anlage doch schon zu sehr in die Jahre gekommen und eine Reparatur des Gleiskörpers käme einfach zu teuer. Jetzt wurde das Erfolgsprojekt einfach nach Lunz am See transferiert und ab sofort geht es per „Mostviertler Schienenradl“ quer durch die Ybbstaler Alpen.

Fünf Kilometer können nun bis zu vier Personen vom Linzer Bahnhof entlang der Ybbs bis zur „Mostviertler Schienenrast“ in Klein-Großau radeln, dort ein wenig verschnaufen, bevor es wieder nach Lunz am See retour geht. 

Wer sich zu den gesamt 10 Kilometern zusätzlich sportlich betätigen will, der oder die strampelt einfach den Ybbstalradweg, der auch für Familien nette Abwechslung bietet. 

Und wenn man schon in der Gegend ist, dann kann gleich tief in die Geschichte der Eisenstraße oder der Eisenbahn eingetaucht und mit viel Spaß Natur genossen werden.

Kleiner Tipp am Rande: Da das „Mostviertler Schienenradl“ immer gut gebucht ist, kann es nicht schaden, eine Reservierung für das gewünschte Datum zu machen.

Nähere Details und genaue Fahrzeiten unter www.mostviertler-schienenradl.at.

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