Martinigansl

Martinigansl

Der Martinitag ist von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter auch das Martiniganslessen. Ich habe deshalb für morgen bei meinem Geflügelhändler eine Gans bestellt, die morgen bei uns gebraten auf den Tellern landet.

Da mir mein Händler die Gans bereits zugeputzt und fachmännisch die Innereien entfernt hat, brauche ich sie nur mehr gut waschen und abtrocknen. Bei 1 säuerlichen Apfel Kerngehäuse entfernen, Schale mehrmals einschneiden. Gans im Inneren mit Salz, Kümmel, Beifuß und Majoran bestreuen, Apfel hineinstecken.
Damit die Gans eine schöne Form bekommt und nicht austrocknet, werden beide Flügel sowie die nach hinten gezogene Halshaut mit einer Spicknadel durchstochen, Spagat durchgezogen, dann mit der Nadel durch die beiden Schenkel gestochen und zusammengebunden. Dann weiter oberhalb des Fußendes durch die Bauchhaut stechen, unterhalb der Füße zurückstechen und mit dem Ende der Schnur zusammenziehen.
Ein Stück Butter in eine Pfanne geben, Gans in Butter an beiden Seiten im Rohr schön braun braten. Gans auf den Rücken drehen und in offener Pfanne unter fleißigem Begießen mit dem ausgebratenen Fett offen circa 2 Stunden fertig braten. Damit das Fett austreten kann, Gans während des Bratens öfter anstechen. Wenn die Gans sehr fett ist, etwas kaltes Wasser angießen, das aufsteigende Fett sammeln, kaltstellen und als Brotaufstrich verwenden.
Als Beilage passen Erdäpfelknödel sowie Sauerkraut oder Rotkraut – guten Appetit!

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