Neue Objektive-Linie für das Leica SL-System

Neue Objektive-Linie für das Leica SL-System

Foto: ©Leica Camera AG Für das Jahr 2018 kündigt Leica seine neue Summicron-SL Linie für das Leica SL-System an, die sowohl von der Konstruktion als auch vom Design her kompaktere Ausmaße und ein deutlich geringeres Gewicht sowie ausgezeichnete Abbildungsleistungen vereinen soll.

Die Markteinführung des Summicron-SL 1:2/35 ASPH. und des APO-Summicron-SL 1:2/50 ASPH. ist, so Leicra, für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant, das APO-Summicron-SL 1:2/75 ASPH. steht ab dem 25. Jänner 2018 zur Verfügung, das APO-Summicron-SL 1:2/90 ASPH. soll dann ab dem 8. Februar 2018 erhältlich sein.

Laut Hersteller wurde für die Objektive, die mit einem Leica L-Bajonett, KB-Format, ausgestattet sind, eigens für die Fertigung neue, äußerst präzise Fertigungsmethoden und Messtechniken entwickelt.
Auch soll ein neues, schnelleres Autofokussystem, das mit Schrittmotoren mit DSD® ausgestattet wurde, zum Einsatz kommen, die den gesamten Fokussierbereich in rund 250 Millisekunden durchfahren können sollen.

Sowohl das bereits erhältliche APO-Summicron-SL 1:2/75 ASPH. wie auch das für den Februar 2018 angekündigte APO-Summicron-SL 1:2/90 ASPH. soll besonders bei Porträtaufnahmen guten Figur machen.

Bei beiden Objektiven soll die Blende elektronisch gesteuert sein, die Einstellung erfolgt über das Dreh-/Drückrad der Kamera. Auch soll das Einstellen halber Werte möglich sein. Der Blenden-Einstellungsbereich wird mit 2-22 angegeben, der kleinste Wert liegt bei 22.

Um chromatische Aberrationen auf ein kaum wahrnehmbares Niveau zu senken, sollen beide neuen Objektive apochromatisch korrigiert worden sein.
Um dies zu erreichen, sollen die meisten der elf verbauten Linsenelemente, von denen eines davon mit aspährischer Oberfläche ausgestattet sein soll, eine anomale Teildispersion aufweisen und aus empfindlichen sowie hochwertigen Sondergläsern gefertigt sein.
Die Lage der Eintrittspupille vor der Bajonettebene wird vom Hersteller beim APO-Summicron-SL 1:2/75 ASPH. mit 35,4 mm, beim APO-Summicron-SL 1:2/90 ASPH. mit 22,9 mm angegeben.

Auch schwierige Lichtbedingungen sollen kein Problem darstellen, da beide Objektive bereits bei voll geöffneter Blende eine hohe Abbildungsleistung erreichen sollen.
Da laut Hersteller Offenblende gleich Arbeitsblende ist, soll abblenden nicht für eine Leistungssteigerung notwendig sein, sondern als reines Stilmittel für die Bildgestaltung eingesetzt werden können.

Um Streulicht und Reflexe auf ein Minimum zu reduzieren sollen die optischen Flächen mit einer hochwertigen Beschichtung ausgestattet werden.

Der größte Durchmesser des 720 g schweren APO-Summicron-SL 1:2/75 ASPH. soll bei 73 mm liegen, als Länge bis Bajonettauflage werden 102 mm angegeben. Der Arbeitsbereich soll zwischen 0,5 m bis unendlich liegen können, als Bildwinkel werden 31,8° diagonal, 26,7° horizontal und 18,0° vertikal genannt.

Das APO-Summicron-SL 1:2/75 ASPH. soll ab sofort zu einem UVP von 4.400 Euro im Handel erhältlich sein.

Für das ab 8. Februar 2018 zu einem UVP von 4.800 Euro erhältlich sein sollende APO-Summicron-SL 1:2/90 ASPH. soll der größte Durchmesser bei 73 mm liegen, die Länge bis Bajonettauflage wird mit 102 mm und das Gewicht mit 700 g angegeben.
Laut Hersteller liegt der Arbeitsbereich zwischen 0,6 m bis unendlich, der diagonale Bildwinkel wird mit 27,3°, der horizontale mit 22,9° und der vertikale mit 15,4° angegeben.

www.leica.com

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