Kopflausalarm – „die umweltberatung“ gibt Tipps

Kopflausalarm – „die umweltberatung“ gibt Tipps

Der Unterricht hat begonnen und schon haben Familien mit den unangenehmen Plagegeistern – den Kopfläusen – jede Menge Arbeit.

Allein das Wort „Laus“ zu lesen oder zu hören lässt schon ein unangenehmes Juckgefühl aufkommen. Um Kopfläuse effizient zu bekämpfen, helfen oft natürliche Mitteln und auf wahre Chemiebomben kann verzichtet werden.
Laut „die umweltberatung“ genügen oft schon Essig, Mayonnaise und ein guter Lauskamm, um die Tierchen zu vertreiben.
Und so soll es funktionieren: Reichlich fette Mayonnaise (80%ig) auf die Haare verteilen, in Plastikfolie und ein Handtuch einpacken und circa 2 Stunden einwirken lassen. Danach mit normalem Shampoo gut auswaschen. Mit einem Nissenkamm möglichst gründlich tote Läuse und Nissen auskämmen. Am nächsten Tag die Haare wieder mit dem Nissenkamm gründlich auskämmen. Eine Essigspülung (Essig 1:1 mit lauwarmem Wasser verdünnen) oder Haarbalsam erleichtern die Kämmbarkeit. Ab Lausfreiheit 2 Wochen lang mindestens 2 mal pro Woche mit dem Nissenkamm kontrollieren.
Bei starkem Befall oder zur Sicherheit kann auch das Umfeld mitentlaust werden. Wichtig ist auch beim Waschen darauf zu achten, dass die Temperatur mindestens 60° Celsius beträgt. Ab da sterben nämlich die Läuse und Nissen. Wärmeempfindlichen Kleidungsstücke sollten bei mindestens -18° Celsius circa 24 Stunden in den Tiefkühler. Größere Stücke, wie z.B. Plüschtiere sollte man in einen dichten Plastiksack verpacken, fest verschließen und dadurch die Tiere aushungern. Glatte Böden sollten feucht gewischt, Polster und Teppiche gut gesaugt werden.
Auch elektrische Lauskämme könne hilfreich sein. Die meisten Läuse sollen durch die Spannung zwischen den Zinken getötet werden, ein Summton soll das Auffinden noch einfacher machen.
Diese Maßnahmen sind zwar zeitaufwendig, laut „die umweltberatung“ aber umweltschonend und hoffentlich zielführend.
Noch mehr Infos erhält man unter www.umweltberatung.at/kopflaeuse-natuerlich-bekaempfen. Hier kann auch ein kostenloses Infoblatt heruntergeladen werden.

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