Wachau. Die Entdeckung eines Welterbes

Die 2000 zur UNESCO-Weltkulturerbe Region ernannte Wachau zieht jährlich tausende Besucher und Besucherinnen an, die die vielfältige Schönheit des Landstriches erkunden wollen.

Schon im 19. Jahrhundert entdeckten damalige Pioniere und Pionierinnen des Tourismus das Donautal und dank zahlreicher Verbesserungen der Infrastruktur wurde die Region im Laufe der Zeit zu eine der meist besuchten Kulturlandschaften Niederösterreichs.

Der frühe Tourismus und die Lobgesänge ob der Schönheit der Landschaft zogen schnell Künstler und Künstlerinnen an, die die damals beschwerliche Reise auf sich nahmen, um die idyllischen Motive auf Leinwand zu bannen.

Die Wachau wurde zum Eldorado für Kunstschaffende. Zuerst mit Skizzenblock und Leinwand, dann mit künstlerisch gestalteten Fotos, wurde nicht nur der Ist-Bestand dokumentiert, sondern auch die Romantik-Sehnsucht der Daheimgebliebenen gedeckt und der Tourismus weiter angekurbelt.

Die Hochblüte des künstlerischen Schaffens wurde mit Beginn des 20. Jahrhunderts erreicht, als zahlreiche Künstler und Künstlerinnen ihr Domizil in die Wachau verlegten, um nicht die Schönheit des Donautals vermissen zu müssen.

Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums als UNESCO-Weltkulturerbe-Region zeigt die Landesgalerie Niederösterreich, in Zusammenarbeit mit den Landessammlungen Niederösterreich, eine umfassende Schau, die die Entwicklung der Region aufzeigt.

Aus den enormen Beständen der Sammlungen wurden rund 800 Arbeiten von mehr als 80 Künstler und Künstlerinnen ausgewählt. In wechselnden Tranchen können Bilder und Fotografien bewundert werden, die vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhundert reichen. 

Wachau
Die Entdeckung eines Welterbes
Bis 6. März 2022, Dienstag bis Sonntag von 10:00 – 18:00 Uhr, Montag geschlossen

Landesgalerie Niederösterreich, 2. OG
Museumsplatz 1, 3500 Krems an der Donau

Nähere Details und Besuchsbedingungen unter www.lgnoe.at.

Foto: ©Christian Redtenbacher, Ausstellungsansicht „Wachau. Die Entdeckung eines Welterbes“

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